
Dänemarks Königin Margrethe II. ist nach akuten Herzbeschwerden im Rigshospitalet in Kopenhagen behandelt worden. Das dänische Königshaus bestätigte zunächst, dass die 86-Jährige am Donnerstag, 14. Mai 2026, wegen Angina pectoris in die Klinik aufgenommen wurde. Sie sollte über das Wochenende zur Beobachtung und für weitere Untersuchungen im Krankenhaus bleiben. Nach Angaben des Hofes war Margrethe erschöpft, aber bei guter Verfassung.
Am Freitag folgte ein weiteres Gesundheitsupdate. Demnach wurde bei Königin Margrethe eine Ballonaufweitung der Herzkranzarterie vorgenommen. Der Eingriff wird medizinisch eingesetzt, wenn verengte oder blockierte Herzkranzgefäße erweitert werden müssen. Das Königshaus erklärte, Margrethe werde noch einige Tage im Rigshospitalet bleiben und befinde sich in gutem Zustand.
Mehrere Medien berichteten im Zusammenhang mit der Einlieferung von einem Herzinfarkt. Belastbar bestätigt ist nach den offiziellen Angaben des dänischen Königshauses jedoch vor allem die Diagnose Angina pectoris sowie der anschließende Eingriff an der Herzkranzarterie. Gesichert ist, dass Margrethe wegen akuter Herzprobleme stationär behandelt wurde und eine Ballonaufweitung erhielt. Eine darüber hinausgehende medizinische Bewertung wurde vom Hof bislang nicht veröffentlicht.
Angina pectoris bezeichnet Brustenge oder Brustschmerzen, die häufig durch eine verminderte Durchblutung des Herzmuskels entstehen. Eine Ballonaufweitung kann Teil der Behandlung sein, wenn eine relevante Verengung der Gefäße vorliegt. Für die Öffentlichkeit bleibt entscheidend, dass der Hof keine ausführlichen medizinischen Details nennt und den Gesundheitszustand nur knapp einordnet.
Margrethe II. hatte am 14. Januar 2024 nach 52 Jahren auf dem Thron abgedankt und die Krone an ihren Sohn Frederik X. übergeben. Die Entscheidung hatte sie in ihrer Neujahrsansprache 2023 angekündigt. Trotz der Abdankung führt sie weiterhin den Titel Königin Margrethe und nimmt ausgewählte öffentliche Aufgaben wahr.
Ihre Gesundheit war bereits in den vergangenen Jahren wiederholt Thema. Im Jahr 2023 unterzog sie sich einer Rückenoperation, 2024 folgte der historische Thronwechsel. Für Dänemark war dieser Schritt außergewöhnlich, weil die Monarchie traditionell auf lebenslange Amtsführung angelegt war. Frederik X. wurde am selben Tag offiziell als König proklamiert.
Die Nachricht über Margrethes Krankenhausaufenthalt findet auch außerhalb Dänemarks Beachtung, weil die frühere Monarchin über Jahrzehnte zu den bekanntesten royalen Persönlichkeiten Europas gehörte. Sie stand seit 1972 an der Spitze des dänischen Königshauses und galt vielen Dänen als verbindende Figur zwischen Tradition und moderner Monarchie.
Politisch hat Margrethe nach ihrer Abdankung keine aktive Rolle mehr. Symbolisch bleibt sie jedoch wichtig für das dänische Königshaus. Ihre öffentlichen Auftritte sind seltener geworden, werden in Dänemark aber weiterhin aufmerksam verfolgt.
Das dänische Königshaus hatte bei der ersten Mitteilung angekündigt, neue Informationen zu veröffentlichen, sobald es etwas mitzuteilen gebe. Bis dahin bleibt der offiziell bestätigte Stand: Königin Margrethe wurde wegen Angina pectoris ins Rigshospitalet aufgenommen, erhielt eine Ballonaufweitung der Herzkranzarterie und soll noch einige Tage in der Klinik bleiben.
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