
Der FC Schalke 04 könnte seine Defensive mit einem erfahrenen österreichischen Nationalspieler verstärken. Nach Informationen des kicker stehe Maximilian Wöber vor einem Wechsel von Leeds United nach Gelsenkirchen. Der 28 Jahre alte Innenverteidiger kennt die Bundesliga bereits aus seinen Leihen zu Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen. Eine offizielle Bestätigung der beteiligten Vereine liegt bislang nicht vor.
Wöber soll bei Schalke ein Kandidat für die Verstärkung der Innenverteidigung sein. Der Bundesligist und Leeds United müssten sich allerdings noch über die Bedingungen des Transfers verständigen. Ob es um eine feste Verpflichtung oder ein anderes Modell gehe, ist bislang ebenso wenig bestätigt wie eine mögliche Ablösesumme und Vertragslaufzeit.
Der Österreicher steht weiterhin bei Leeds unter Vertrag. Der englische Klub hatte ihn Anfang 2023 von Red Bull Salzburg verpflichtet. Nach dem Abstieg von Leeds aus der Premier League wurde Wöber zunächst an Borussia Mönchengladbach ausgeliehen. Später folgte eine weitere Bundesliga-Leihe zu Werder Bremen.
Für Schalke könnte vor allem seine Erfahrung auf internationalem Niveau und in mehreren europäischen Ligen interessant sein. Der Aufsteiger benötigt für die Bundesliga einen Kader, der sowohl körperliche Stabilität als auch Erfahrung im Abstiegskampf mitbringt.
Seine erste Bundesliga-Station war Borussia Mönchengladbach. Wöber gehörte dort in der Saison 2023/24 zum defensiven Personal und wurde überwiegend in der Innenverteidigung eingesetzt. Der Linksfuß kann zudem auf der linken Seite einer Abwehrreihe spielen.
Nach seiner Zeit in Mönchengladbach kehrte er zunächst zu Leeds United zurück. Anschließend führte ihn sein Weg auf Leihbasis zu Werder Bremen. Damit müsste sich Wöber bei einem möglichen Wechsel nach Gelsenkirchen weder an die Bundesliga noch an den deutschen Fußball gewöhnen.
Für Schalke wäre diese Erfahrung besonders wertvoll. Der Verein geht als Aufsteiger in die Saison und muss seine Mannschaft auf das höhere Tempo und die größere individuelle Qualität der Bundesliga vorbereiten. Wöber könnte dabei als körperlich robuster und taktisch vielseitiger Verteidiger eingeplant werden.
Wöber wurde bei Rapid Wien ausgebildet und schaffte dort den Sprung in den Profifußball. Bereits in jungen Jahren wechselte er zu Ajax Amsterdam. Beim niederländischen Rekordmeister sammelte er Erfahrung im internationalen Vereinsfußball, bevor er sich dem FC Sevilla anschloss.
In Spanien konnte sich der Abwehrspieler nicht dauerhaft durchsetzen. Über Red Bull Salzburg kehrte er anschließend nach Österreich zurück. Dort gehörte er mehrere Jahre zum Stammpersonal und spielte regelmäßig in europäischen Wettbewerben. Seine Leistungen in Salzburg führten Anfang 2023 zum Wechsel zu Leeds United.
Die anschließenden Leihen nach Mönchengladbach und Bremen zeigten, dass Wöbers sportliche Zukunft zuletzt wiederholt außerhalb von Leeds lag. Ein Transfer nach Schalke könnte nun für eine längerfristige Klärung seiner Situation sorgen. Bestätigte Angaben über die konkrete Ausgestaltung des möglichen Geschäfts gibt es bislang jedoch nicht.
Wöber durchlief mehrere österreichische Nachwuchsnationalmannschaften und schaffte später den Sprung in die A-Auswahl. Mit Österreich nahm er unter anderem an der Europameisterschaft 2024 in Deutschland teil. Seine internationale Erfahrung könnte für eine Schalker Mannschaft hilfreich sein, die sich nach dem Aufstieg möglichst schnell in der Bundesliga etablieren will.
Der 28-Jährige bringt neben seiner internationalen Laufbahn auch Erfahrung aus Österreich, den Niederlanden, Spanien, England und Deutschland mit. Bei Schalke könnte er damit eine Führungsrolle innerhalb der Defensive übernehmen. Voraussetzung dafür wäre allerdings, dass der Klub mit Leeds eine Einigung erzielt und auch Wöber dem Wechsel zustimmt.
Der mögliche Transfer befindet sich dem kicker zufolge in einer fortgeschrittenen Phase. Vollzogen sei der Wechsel jedoch noch nicht. Weder Schalke noch Leeds haben eine Verpflichtung öffentlich bestätigt.
Bis zu einer offiziellen Mitteilung bleiben deshalb sowohl die Transferform als auch mögliche finanzielle Einzelheiten offen. Schalke könnte mit Wöber einen bundesligaerfahrenen Innenverteidiger gewinnen, der den Konkurrenzkampf in der Abwehr erhöhen würde. Ob der österreichische Nationalspieler tatsächlich nach Gelsenkirchen wechselt, hängt nun vom weiteren Verlauf der Verhandlungen ab.
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