Mehr als 60 Retter suchen Jugendlichen in der Ruhr

Eine im Niedringhaussee gefundene Leiche könnte den seit Ende Mai vermissten Mann identifizieren. Obduktion steht noch aus.
Foto: Pixabay, Jonas-Augustin

Teilen:

Ein Jugendlicher ist am Samstagnachmittag in der Ruhr in Essen untergegangen und später von Rettungskräften gefunden worden. Nach bisherigen Angaben gilt sein Zustand als kritisch. Medizinische Maßnahmen liefen zunächst weiter. Gesicherte Informationen zu Alter, Identität und genauer Ursache lagen zunächst nicht vor.

Großaufgebot sucht die Ruhr bei Essen-Steele ab

Der Einsatz konzentrierte sich auf den Bereich Essen-Steele. Feuerwehr, Polizei und DLRG waren mit mehreren Booten, Tauchern und einem Polizeihubschrauber im Einsatz. Auch die Uferbereiche wurden abgesucht. Nach bisherigen Angaben waren mehr als 60 Einsatzkräfte vor Ort.

Auslöser des Einsatzes waren Zeugenaussagen, wonach der Jugendliche beim Schwimmen in der Ruhr untergegangen sein soll. Weitere Hintergründe blieben zunächst offen. Unklar war zunächst auch, wie es zu dem Badeunfall kam und ob der Jugendliche allein oder mit weiteren Personen am Fluss war.

Ruhrverband warnt vor Baden außerhalb offizieller Stellen

Der Vorfall lenkt erneut den Blick auf die Gefahren beim Baden in der Ruhr. Der Ruhrverband warnt grundsätzlich davor, in dem Fluss und in den Talsperren zu baden. Strömungen, wechselnde Wassertiefen, Schiffsverkehr und schwer einschätzbare Uferbereiche können für Schwimmer gefährlich werden.

An der Ruhr gibt es nur wenige ausdrücklich ausgewiesene Badestellen. Außerhalb solcher Bereiche bleibt Baden riskant, auch wenn der Fluss an warmen Tagen vielerorts zugänglich wirkt. Für Essen war zunächst vor allem der aktuelle Zustand des Jugendlichen entscheidend. Weitere Angaben der Einsatzkräfte wurden zunächst erwartet.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu