Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit hat neue Lunge erhalten

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Königshaus bestätigt Lungentransplantation bei Mette-Marit

Das norwegische Königshaus hat offiziell bestätigt, dass Kronprinzessin Mette-Marit eine Lungentransplantation erhalten hat. Die Operation wurde am Oslo University Hospital Rikshospitalet in Oslo durchgeführt. Nach Angaben des Hofes verlief der Eingriff bisher erfolgreich. Ein genauer Zeitpunkt der Operation wurde nicht genannt. Die Mitteilung wurde am 17. Juni 2026 veröffentlicht. Damit ist bestätigt, dass sich die seit Jahren bekannte Lungenerkrankung der Kronprinzessin inzwischen so weit verschlechtert hatte, dass eine Transplantation medizinisch notwendig wurde.

Mehrere Wochen Aufenthalt im Krankenhaus

Nach Angaben der behandelnden Ärzte bleibt Kronprinzessin Mette-Marit vorerst mehrere Wochen im Oslo University Hospital Rikshospitalet. Der Aufenthalt dient der Einstellung der Medikamente, der Behandlung möglicher Komplikationen und der Rehabilitation nach dem Eingriff. Das Königshaus kündigte an, die nächste Mitteilung zu ihrem Gesundheitszustand erst nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus zu veröffentlichen. Kronprinz Haakon will sein offizielles Programm in dieser Zeit anpassen, um seine Ehefrau während des Krankenhausaufenthalts zu unterstützen.

Vorgeschichte: Lungenfibrose seit 2018 öffentlich bekannt

Die Erkrankung von Kronprinzessin Mette-Marit ist seit Oktober 2018 öffentlich bekannt. Damals teilte das norwegische Königshaus mit, dass bei ihr eine chronische Lungenerkrankung festgestellt worden sei. Später wurde die Diagnose als Lungenfibrose beschrieben. Dabei bildet sich Narbengewebe in der Lunge, wodurch die Sauerstoffaufnahme erschwert werden kann. Im Dezember 2025 erklärte der Hof, dass Untersuchungen eine deutliche Verschlechterung gezeigt hätten und die Ärzte Vorbereitungen für eine mögliche Lungentransplantation begonnen hätten.

Warteliste Anfang Juni offiziell mitgeteilt

Am 5. Juni 2026 gab das norwegische Königshaus bekannt, dass Kronprinzessin Mette-Marit nach umfassenden medizinischen Untersuchungen auf die Warteliste für eine Lungentransplantation in Norwegen gesetzt worden war. Die Mitteilung verwies auf ihre lebensbedrohliche chronische Lungenerkrankung. Zugleich kündigte der Hof an, dass ihre offiziellen Termine nur noch eingeschränkt möglich seien. Auch Termine von Kronprinz Haakon und weiteren Familienmitgliedern konnten dadurch betroffen sein.

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Keine Spekulation über Prognose

Über die weitere gesundheitliche Entwicklung machte das Königshaus keine Prognose. Öffentlich bestätigt ist lediglich, dass die Transplantation nach Angaben der Ärzte bisher erfolgreich verlaufen ist und dass nun eine mehrwöchige klinische Phase folgt. Weitere Einzelheiten sollen erst nach der Entlassung aus dem Krankenhaus folgen. Angaben zum genauen Operationszeitpunkt, zum Spenderorgan oder zu privaten Umständen wurden nicht veröffentlicht.

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