
Für den gestrandeten Buckelwal Timmy vor der Ostseeinsel Poel gibt es nur noch wenig Hoffnung. Fachleute bewerten den Zustand des Tieres als kritisch und halten die Erfolgsaussichten einer Rettung für äußerst gering. Dennoch lief zuletzt noch ein weiterer privater Rettungsversuch an. Damit bleibt die Lage angespannt: Während mehrere Experten kaum noch Chancen sehen, geben einzelne Helfer das Tier noch nicht auf.
Der Buckelwal liegt seit Tagen in flachem Wasser vor der Insel Poel. Nach Einschätzungen von Fachleuten ist das Tier stark geschwächt. Greenpeace erklärte, eine Lebendbergung sei aus Sicht der Organisation kaum noch erfolgversprechend. Auch andere beteiligte Experten äußerten sich zuletzt sehr zurückhaltend und verwiesen auf den schlechten Gesundheitszustand des Wals. Die Sorge ist groß, dass eine weitere Rettungsaktion zusätzlichen Stress verursachen und den Zustand des Tieres weiter verschlechtern könnte.
Trotz der skeptischen Einschätzungen wurde zuletzt weiter an einer Rettung gearbeitet. Eine private Initiative versuchte, den Wal mit technischem Gerät und schwimmenden Elementen in tieferes Wasser zu bringen. Ziel war es, dem Tier einen Weg zurück in Richtung offene See zu ermöglichen. Die an dem Einsatz beteiligten Helfer verwiesen darauf, dass aus ihrer Sicht noch eine Überlebenschance bestehe. Damit standen sich zuletzt zwei Einschätzungen gegenüber: die Warnungen erfahrener Fachleute und die Hoffnung der privaten Retter auf einen späten Erfolg.
Die Diskussion über das weitere Vorgehen läuft nicht erst seit wenigen Stunden. Bereits Anfang April waren frühere Rettungsmaßnahmen beendet worden, nachdem Versuche ohne Erfolg geblieben waren. Später wurde erneut über Möglichkeiten beraten, weil der Wal weiterhin lebte. Das erklärt auch, warum in verschiedenen Berichten sowohl von einem Ende der Rettung als auch von neuen Versuchen die Rede ist. Es handelt sich nicht um eine durchgehende Aktion, sondern um mehrere Phasen mit unterschiedlichen Entscheidungen.
Auch am Sonntagabend war der Buckelwal vor Poel noch nicht gerettet. Nach aktuellen Berichten lief am vierten Tag der privaten Rettungsaktion weiterhin der Versuch, das Tier mithilfe einer Plattform und Luftkissen in tieferes Wasser zu bringen. Ein geplanter Transport wurde jedoch verschoben. Die beteiligte Tierärztin Janine Bahr-van Gemmert sprach zwar weiter von einer realen Überlebenschance, ein Durchbruch gelang bis zum Abend aber nicht. Fachleute halten die Aussichten für sehr schlecht und verweisen darauf, dass der Wal stark geschwächt sei.
Stand jetzt überwiegt die Einschätzung, dass die Chancen auf eine erfolgreiche Rettung sehr gering sind. Der Gesundheitszustand des Tieres gilt als schlecht, und mehrere Fachleute rechnen nicht mehr mit einem guten Ausgang. Gleichzeitig zeigte der jüngste Rettungsversuch, dass einzelne Beteiligte die Hoffnung noch nicht vollständig aufgegeben haben. Für Timmy bleibt die Situation damit dramatisch, auch wenn es zuletzt noch einmal einen Versuch gab, das Tier zu retten.
Richtigstellung:
In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, die Rettung des Buckelwals Timmy sei offiziell eingestellt worden. Diese Darstellung war zu pauschal. Tatsächlich bezog sich die Einstellung auf frühere staatlich begleitete Maßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern. Zuletzt lief jedoch weiterhin eine private Rettungsaktion vor Poel. Wir haben den Artikel entsprechend präzisiert.
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