Reza Pahlavi in Berlin: Iranischer Kronprinz mit roter Flüssigkeit beworfen

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Foto: Marina Constantinoiu

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Reza Pahlavi ist am 23. April 2026 in Berlin mit roter Flüssigkeit beworfen worden. Der iranische Exilkronprinz und Sohn des letzten Schahs wurde beim Verlassen der Bundespressekonferenz von einem Mann attackiert, der ihm Tomatensaft über den Rücken schüttete. Pahlavi blieb unverletzt.

Reza Pahlavi in Berlin: Angriff vor der Bundespressekonferenz

Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagmittag direkt vor dem Gebäude der Bundespressekonferenz in Berlin. Reza Pahlavi hatte kurz zuvor eine Pressekonferenz gegeben und verließ gerade das Gebäude, als ein Mann die rote Flüssigkeit über seine Schulter und seinen Rücken schüttete. Die Polizei stellte fest, dass es sich bei der Substanz um Tomatensaft handelte. Pahlavi blieb körperlich unversehrt – er winkte seinen wartenden Unterstützern noch kurz zu, bevor er in ein Fahrzeug stieg und abfuhr. Der mutmaßliche Täter wurde unmittelbar am Tatort von der Polizei festgenommen.

Pahlavi fordert mehr Druck auf Teheran – Kritik am US-Iran-Waffenstillstand

Unmittelbar vor dem Angriff hatte Pahlavi auf der Pressekonferenz scharfe Kritik am laufenden Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran geübt. Er appellierte an Europa, die iranische Demokratiebewegung aktiver zu unterstützen und Teheran stärker unter Druck zu setzen. Laut seinen Angaben seien in den vergangenen zwei Wochen 19 politische Gefangene vom iranischen Regime hingerichtet worden, weitere 20 Personen sollen zum Tode verurteilt worden sein. Den wachsenden Iran-Konflikt und seine globalen Auswirkungen diskutiert heute Abend auch Maybrit Illner in ihrer Sendung.

Reza Pahlavi: Wer ist der iranische Kronprinz im Exil?

Reza Pahlavi ist der älteste Sohn des 1979 gestürzten Schahs Mohammad Reza Pahlavi und lebt seit dem Sturz des Kaiserreichs im Exil, hauptsächlich in den USA. Er gilt als prominentester Vertreter der iranischen Exilopposition und tritt regelmäßig auf internationalen Bühnen auf. In Berlin sprach er als Teil einer Reise durch Europa, bei der er für internationale Unterstützung der pro-demokratischen Bewegung im Iran warb. Der heutige Angriff ist nicht sein erster Aufeinandertreffen mit politisch motivierten Protesten bei öffentlichen Auftritten.

Quellen: Euronews, Bloomberg, Washington Post, The Times of Israel

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