
Robert Glatzel VfL Wolfsburg: Der HSV-Stürmer steht offenbar vor einem Wechsel zum Bundesliga-Absteiger. Nach Informationen von kicker und Bild soll sich der 32 Jahre alte Angreifer mit den Niedersachsen auf einen Wechsel verständigt haben. Eine offizielle Bestätigung der beteiligten Vereine liegt bislang nicht vor. Nach Bild soll es um einen Vertrag über zwei Jahre gehen. Auch die Ablöse ist demnach noch Gegenstand der Verhandlungen. Genannt wird eine Summe von rund 1,5 Millionen Euro. Ein erstes Wolfsburger Angebot soll zuvor unter einer Million Euro gelegen haben.
Glatzel steht beim Hamburger SV noch bis 2027 unter Vertrag. Der HSV hatte die Verlängerung mit dem Stürmer im Juni 2023 offiziell bekannt gegeben. Damals band sich Glatzel für zwei weitere Jahre an den Verein. In der vergangenen Saison kam der Angreifer laut Bild auf 19 Einsätze, drei Tore und zwei Vorlagen. Trainer Merlin Polzin setzte demnach nur selten von Beginn an auf ihn. Glatzel war damit nicht mehr in der Rolle, die er in früheren Zweitliga-Jahren beim HSV innehatte.
Der VfL Wolfsburg bereitet nach dem Abstieg aus der Bundesliga den Neuaufbau für die kommende Zweitliga-Saison vor. Der Klub hat Tobias Strobl als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 38-Jährige kam vom SC Verl und unterschrieb in Wolfsburg einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028. Zudem wurde bereits Fraser Hornby vom SV Darmstadt 98 für die Offensive geholt. Der mögliche Transfer von Glatzel würde in diese Kaderplanung passen, ist aber bislang nicht offiziell abgeschlossen.
Für Wolfsburg wäre Glatzel vor allem wegen seiner Erfahrung in der 2. Bundesliga interessant. Der Angreifer spielte in der Liga bereits für den 1. FC Kaiserslautern, den 1. FC Heidenheim und den Hamburger SV. Laut Welt kommt Glatzel in der 2. Bundesliga bislang auf 94 Tore in 189 Spielen. Diese Bilanz erklärt, warum der Absteiger ihn für den direkten Wiederaufbau im Sturmzentrum im Blick haben soll. Belastbar ist derzeit aber nur die Berichtslage über die Einigung mit dem Spieler. Die abschließende Einigung zwischen den Vereinen steht nach den vorliegenden Berichten noch aus.
Entscheidend bleibt nun, ob der VfL Wolfsburg und der Hamburger SV eine Einigung über die Ablöse erzielen. Der HSV besitzt durch den laufenden Vertrag bis 2027 eine Verhandlungsposition. Wolfsburg wiederum sucht nach dem Abstieg nach Spielern, die die 2. Bundesliga kennen und sofort helfen können. Solange keine Vereinsmitteilung vorliegt, bleibt der Wechsel ein berichteter, aber noch nicht bestätigter Transfer.
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