
Romeo Aigbekaen wechselt zur neuen Saison zu Fortuna Köln. Der Drittliga-Aufsteiger bestätigte am Dienstag die Verpflichtung des 21 Jahre alten Angreifers, der zuletzt für die U23 des FC St. Pauli in der Regionalliga Nord spielte. Für Aigbekaen ist es zugleich eine Rückkehr: Bereits in der Jugend lief der gebürtige Frechener für die Fortuna auf.
In den vergangenen beiden Spielzeiten sammelte Aigbekaen Spielpraxis in der U23 des FC St. Pauli. Nach Angaben der Fortuna kam er dort in 45 Regionalliga-Partien auf elf Tore und sechs Vorlagen. Zuvor hatte der Offensivspieler beim 1. FC Düren gespielt. Dort standen 15 Einsätze in der Regionalliga West mit drei Treffern und zwei Vorlagen in seiner Bilanz.
Die genaue Vertragslaufzeit veröffentlichte Fortuna Köln zunächst nicht. In Berichten aus dem Umfeld des FC St. Pauli wird der Wechsel als Leihe für die kommende Saison beschrieben. Die offizielle Fortuna-Mitteilung spricht von einer Verstärkung für die kommende Spielzeit.
Aigbekaen stammt aus Frechen und kennt den Fußball im Kölner Raum aus mehreren Stationen. Nach seiner Zeit im Nachwuchs der Fortuna führte ihn sein Weg über Hohenlind, den 1. FC Köln, Viktoria Köln und den 1. FC Düren zum FC St. Pauli. Beim Hamburger Klub gehörte er zur U23, stand aber auch im weiteren Umfeld des Profikaders.
In der Bundesliga blieb Aigbekaen ohne Einsatz. Er wurde jedoch mehrfach für den Spieltagskader der Profis berücksichtigt. Für Fortuna Köln ist die Verpflichtung vor allem eine Ergänzung für die Offensive, die nach dem Aufstieg in die 3. Liga mehr Tiefe benötigt.
Trainer Matthias Mink hob bei der Vorstellung vor allem Aigbekaens Geschwindigkeit, sein Tempodribbling und seinen Zug in die Tiefe hervor. Damit passt der Angreifer in ein Profil, das in der 3. Liga besonders gefragt ist: Tempo auf den offensiven Positionen, Laufwege hinter die Abwehr und Flexibilität im letzten Drittel.
Für Aigbekaen bietet der Wechsel die Chance, nach seinen Einsätzen in der Regionalliga den nächsten Schritt im Profifußball zu machen. Für Fortuna Köln ist es nach dem Aufstieg ein weiterer Baustein im Kaderaufbau für die Saison 2026/27.
Fortuna Köln kehrt nach mehreren Jahren in der Regionalliga in den Profifußball zurück. Der Klub hatte sich sportlich für die 3. Liga qualifiziert und anschließend auch die Zulassung durch den DFB erhalten. Der Zugang von Romeo Aigbekaen zeigt, dass die Kölner bei der Kaderplanung auf Spieler setzen, die bereits Regionalliga-Erfahrung mitbringen, aber noch Entwicklungspotenzial besitzen.
Ob Aigbekaen direkt eine feste Rolle im Angriff erhält, bleibt zunächst offen. Klar ist nur: Die Fortuna bekommt einen jungen Offensivspieler, der den Wettbewerb im Kader erhöht und bereits mit dem Umfeld des Vereins vertraut ist.
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