
Samsung One UI 8.5 ist seit dem 11. Mai 2026 auch in Deutschland verfügbar. Das Unternehmen hat den offiziellen Roll-out des Updates gestartet, das auf Android 16 basiert und zahlreiche neue KI-Funktionen sowie ein überarbeitetes Design mitbringt. Als erste Geräte erhalten Nutzer der Galaxy S25-Serie das Update, bevor es schrittweise auf weitere Modelle ausgerollt wird.
Mit Samsung One UI 8.5 soll laut Unternehmensangaben eine neue Ära der KI-gestützten Nutzung beginnen. Zentrales Element ist das sogenannte Agentic AI-System, das auf einem stark überarbeiteten Bixby-Assistenten basiert. Das System soll in der Lage sein, komplexe, mehrstufige Aufgaben über verschiedene Apps hinweg selbstständig zu erledigen. So soll Agentic AI beispielsweise ein Restaurant suchen, einen Tisch reservieren und den Termin automatisch in den Kalender eintragen können – alles auf einmaligen Sprachbefehl hin.
Ebenfalls neu ist die Call-Screening-Funktion: Sie soll eingehende Anrufe in Echtzeit analysieren, einen automatisierten Dialog mit dem Anrufer führen und dem Nutzer eine Zusammenfassung des Gesprächszwecks liefern. Laut Samsung richtet sich das Feature vor allem gegen Spam- und Betrugsanrufe. Einmal aktiviert, übernimmt eine KI den Anruf und klärt zunächst Name und Anrufgrund des Gesprächspartners.
Mit der neuen Creative Studio App soll darüber hinaus eine kreative Oberfläche direkt auf dem Gerät verfügbar werden. Mithilfe von Gemini Nano sollen Nutzer KI-generierte Wallpaper, Sticker und Profilbilder erstellen können, ohne auf Cloud-Dienste angewiesen zu sein. Die App ist nun direkt aus dem App-Drawer erreichbar.
Zu den meistdiskutierten Neuerungen des Samsung One UI 8.5 Updates gehört die Quick-Share-AirDrop-Kompatibilität. Damit sollen Galaxy-Smartphones nun in der Lage sein, Dateien direkt über Apples AirDrop-Protokoll mit iPhones auszutauschen. Für Nutzer, die im Alltag zwischen Android- und Apple-Geräten wechseln, war diese Interoperabilität lange ein Wunsch.
Optisch bringt das Update das sogenannte Liquid-Glass-Designsystem mit sich. Herkömmliche Unschärfe-Effekte sollen durch mattierte Glasschichten und physikbasierte Animationen ersetzt werden. Die Benutzeroberfläche soll dadurch lebendiger und hochwertiger wirken und ist laut Samsung speziell für Displays mit hoher Bildwiederholrate optimiert. Auch Homescreen und Sperrbildschirm lassen sich nun stärker personalisieren: Widgets, App-Icons und Shortcuts können freier platziert und in unterschiedlichen Größen dargestellt werden. Mehr zu aktuellen Samsung-Produkten gibt es auf ms-aktuell.de im Artikel zu den neuen Samsung-Speicherkarten.
Ebenfalls enthalten ist der Advanced Audio Eraser. Diese Funktion soll störende Hintergrundgeräusche nachträglich aus aufgenommenen Videos entfernen können – ein nützliches Werkzeug für alle, die Clips direkt mit dem Smartphone aufnehmen und bearbeiten.
Samsung startet den Roll-out mit den neuesten Flaggschiff-Modellen. In Deutschland begann die Verteilung am 11. Mai 2026 mit der Galaxy S25-Serie, darunter Galaxy S25, S25+ und S25 Ultra sowie das Galaxy S25 FE. Danach sollen die Galaxy S24- und S23-Modelle folgen, ebenso wie die faltbaren Geräte Galaxy Z Fold7 und Z Flip7 sowie ältere Fold- und Flip-Generationen ab der fünften Generation. Auch Tablet-Nutzer sollen bedacht werden: Die Galaxy Tab S11- und Tab S10-Serien stehen auf der Update-Liste.
Samsung zufolge soll das OTA-Update bis Ende Juni 2026 auf allen kompatiblen Geräten verfügbar sein. Auch die Galaxy A-Serie, darunter Modelle wie das A16, A26, A36 und A56, soll noch im Juni versorgt werden. Der globale Roll-out hatte am 6. Mai 2026 in Korea begonnen.
Samsung One UI 8.5 baut erstmals auf Android 16 auf, das Google in diesem Jahr früher als gewohnt veröffentlicht hat. Die neue Android-Version bringt systemseitige Verbesserungen in den Bereichen Sicherheit, Performance und App-Kompatibilität. Samsung hat die neue Plattform genutzt, um Galaxy AI und weitere eigene Funktionen tiefer in das Betriebssystem zu integrieren als bisher. Mit dem Update erfüllt Samsung zudem sein Versprechen, Flaggschiff-Geräte mindestens vier Jahre lang mit Betriebssystem-Updates zu versorgen.
Quellen: Samsung Newsroom Deutschland, PC-Welt, t-online, Smartdroid, Tom’s Guide
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