
Ein Unfall auf der A61 Worms-Mörstadt hat in der Nacht zu Dienstag für eine Vollsperrung in Fahrtrichtung Ludwigshafen gesorgt. Nach Angaben der Polizei verlor ein 77 Jahre alter Fahrer gegen 1.25 Uhr an der Anschlussstelle Worms-Mörstadt die Kontrolle über seinen Sattelzug. Das Fahrzeug prallte in die Mittelschutzplanke und blieb danach so stark beschädigt stehen, dass es nicht mehr weiterfahren konnte. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Andere Fahrzeuge waren nach Polizeiangaben nicht beteiligt.
Der Sattelzug war laut Polizei mit Stahlteilen und Granulat beladen. Nach dem Aufprall musste die Fahrbahn in Richtung Ludwigshafen für die Unfallaufnahme voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde über den Durchfahrtstreifen an der Anschlussstelle Worms-Mörstadt an der Unfallstelle vorbeigeführt. Die Gegenrichtung zur A61 in Richtung Koblenz blieb von dem Unfall unberührt. Weil das Fahrzeug abgeschleppt werden muss und möglicherweise zunächst die Ladung umgeladen werden muss, rechnet die Polizei mit einer Sperrung über mehrere Stunden.
Neben dem stark beschädigten Sattelzug wurde auch die Mittelschutzplanke erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Den Schaden am Lastwagen schätzt die Polizei auf mindestens rund 40.000 Euro. Für die beschädigten Schutzplanken werden etwa 16.000 Euro veranschlagt. Dass bei dem Sattelzug Unfall A61 kein weiteres Fahrzeug in den Vorfall verwickelt war, dürfte die Folgen für den Verkehr zwar begrenzen, an der aufwendigen Bergung ändert das jedoch nichts. Warum der Fahrer die Kontrolle über den Lkw verlor, ist laut Polizei noch unklar.
Die Ermittlungen zur genauen Ursache dauern an. Bislang gibt es keine Angaben dazu, ob ein technischer Defekt, ein Fahrfehler oder andere Umstände zu dem Unfall geführt haben. Fest steht bisher nur, dass der 77-Jährige leicht verletzt wurde und der Lastwagen nach dem Aufprall nicht mehr fahrbereit war. Für Autofahrer auf der A61 in Richtung Ludwigshafen dürfte der Bereich bei Worms-Mörstadt deshalb noch über längere Zeit ein Nadelöhr bleiben.
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