Škoda bringt den Epiq als günstiges Elektro-SUV in Stellung

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Škoda hat mit dem Epiq ein neues vollelektrisches City-SUV vorgestellt und rückt damit in ein Marktsegment vor, das für die europäische Autoindustrie besonders wichtig wird. Das Modell soll bezahlbare Elektromobilität mit kompakten Abmessungen, hoher Alltagstauglichkeit und einer Reichweite verbinden, die auch über den Stadtverkehr hinausreicht. Die Weltpremiere fand in Zürich statt. Škoda bezeichnet den Epiq als derzeit günstigstes Elektrofahrzeug der Marke.

Ein kleines SUV mit großer strategischer Bedeutung

Der Epiq ist nicht nur ein neues Modell, sondern Teil einer größeren Elektrostrategie im Volkswagen-Konzern. Das Fahrzeug gehört zur sogenannten Electric Urban Car Family, mit der mehrere Konzernmarken kleinere und günstigere Elektroautos auf den Markt bringen wollen. Neben Škoda sind auch Volkswagen und Cupra beteiligt. Produziert werden soll der Epiq im Volkswagen-Werk Navarra in Spanien.

Damit zielt Škoda auf ein Segment, in dem viele Hersteller bislang Schwierigkeiten hatten: elektrische Kleinwagen und kompakte Crossover zu Preisen, die näher an vergleichbaren Verbrennermodellen liegen. Gerade in Europa gilt dieser Bereich als entscheidend, weil hohe Kaufpreise weiterhin eine der größten Hürden beim Umstieg auf Elektroautos sind.

Reichweite bis zu 440 Kilometer

Für Deutschland nennt Škoda beim Epiq 55 eine elektrische Reichweite von 430 bis 440 Kilometern und einen kombinierten Stromverbrauch von 13,7 bis 14,1 Kilowattstunden je 100 Kilometer. Beim Sondermodell Epiq 55 Edition Eins liegt die angegebene Reichweite bei 431 bis 435 Kilometern. Die Version kommt mit 155 kW, also 211 PS.

Škoda bewirbt außerdem eine Schnellladezeit von 10 auf 80 Prozent in 24 Minuten. Diese Angabe ist vor allem für Käufer relevant, die ein kompaktes Elektroauto nicht nur als Zweitwagen nutzen wollen. Für die kleineren Varianten Epiq 35 und Epiq 40 weist Škoda ausdrücklich darauf hin, dass die offiziellen Verbrauchs- und Emissionswerte erst mit Abschluss der Typgenehmigung vorliegen.

Einstiegspreis unter 26.000 Euro angekündigt

Besonders wichtig ist der Preis. Für den Škoda Epiq 35 nennt Škoda Auto Deutschland eine voraussichtliche unverbindliche Preisempfehlung ab 25.900 Euro zuzüglich Überführungs- und Zulassungskosten. Die Variante soll voraussichtlich ab September 2026 verfügbar sein.

Zum Start steht in Deutschland das limitierte Sondermodell Epiq 55 Edition Eins im Mittelpunkt. Für dieses Modell nennt Škoda eine unverbindliche Preisempfehlung von 35.600 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Das Leasingangebot für Privatkunden liegt bei 299 Euro monatlich, bei 48 Monaten Laufzeit und 10.000 Kilometern Jahresfahrleistung.

Kompakte Maße, viel Kofferraum

Der Epiq ist als City-SUV-Crossover positioniert. Škoda beschreibt das Modell als knapp über vier Meter lang und mit Frontantrieb. Trotz der kompakten Abmessungen soll der Wagen fünf Sitzplätze und ein Kofferraumvolumen von 475 Litern bieten. Bereits beim Showcar hatte Škoda diese Kombination aus kleiner Grundfläche und großem Stauraum als zentrales Verkaufsargument hervorgehoben.

Auch beim Design markiert der Epiq einen Schritt für die Marke. Das Modell übernimmt die sogenannte Modern-Solid-Formensprache. Zur Ausstattung zählen je nach Version LED- oder Matrix-LED-Scheinwerfer, ein digitales Cockpit, Fahrerassistenzsysteme wie Travel Assist 3.0 und verschiedene praktische Details im Innenraum.

Warum der Epiq für den Automarkt wichtig ist

Der Epiq kommt in einer Phase, in der europäische Hersteller bezahlbare Elektroautos dringend brauchen. Während viele elektrische Modelle bislang deutlich über 40.000 Euro kosten, zielt Škoda mit dem Epiq gezielt auf Käufer, für die der Preis das entscheidende Argument ist. Damit positioniert sich die Marke als günstiger Einstieg in die Elektromobilität innerhalb des Volkswagen-Konzerns.

Belastbar ist: Škoda bringt mit dem Epiq ein kompaktes Elektro-SUV auf den Markt, das bewusst als günstiger Einstieg in die Elektromobilität positioniert wird. Konkrete Zahlen zu Verkaufszahlen oder Marktresonanz lagen zunächst nicht vor.

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