
Celle. Wegen Explosionsgefahr Altencelle ist die Feuerwehr Celle am Donnerstagvormittag zu einer Abfallentsorgungsanlage ausgerückt. Dort war nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Celle ein Gefäß mit ausgetrockneter beziehungsweise kristallisierter Pikrinsäure abgegeben worden. Von dem Stoff ging im vorgefundenen Zustand eine hohe Explosionsgefahr aus. Die Anlage wurde geschlossen und evakuiert, der betroffene Bereich weiträumig abgesperrt.
Nach dem Fund des Gefahrstoffs wurden auf der Abfallentsorgungsanlage Altencelle sofort Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet. Die Anlage wurde geschlossen, Personen mussten den Bereich verlassen. Einsatzkräfte sperrten den betroffenen Bereich weiträumig ab. Die Ortsfeuerwehr Altencelle stellte während des Einsatzes den Brandschutz sicher. Weitere Angaben dazu, wer das Gefäß abgegeben hatte oder woher es stammte, machte die Feuerwehr zunächst nicht.
Aufgrund der Explosionsgefahr Altencelle forderte die Polizei Celle Spezialkräfte der Bundespolizei aus Hannover an. Diese übernahmen den Umgang mit dem Gefahrstoff. Die kristallisierte Pikrinsäure wurde kontrolliert in einem geschützten Bereich nahe dem Auffindeort gesprengt. Während dieser Maßnahme blieb die Feuerwehr vor Ort und sicherte weiterhin den Brandschutz ab.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Altencelle, der Brandmeister vom Dienst sowie Kräfte der Landespolizei und der Bundespolizei. Nach Angaben der Feuerwehr Celle wurde der Gefahrstoff kontrolliert unschädlich gemacht. Hinweise auf Verletzte nannte die Feuerwehr in ihrer Mitteilung nicht. Weitere Angaben zum Einsatzverlauf oder zu möglichen Folgemaßnahmen lagen zunächst nicht vor.
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