
Creative Assembly hat neue Einblicke in die Entwicklung von Total War: Medieval III gegeben und damit die Erwartungen an den nächsten großen historischen Teil der Strategieserie weiter konkretisiert. Im Mittelpunkt stehen vor allem Schlachten, Belagerungen, Einheitenaufbau und die Frage, wie stark Seegefechte künftig in das Spiel eingebunden werden. Ein fertiger Erscheinungstermin liegt weiterhin nicht vor. Das Studio beschreibt Medieval III als Projekt in einer frühen Entwicklungsphase, bei dem zentrale Systeme noch aufgebaut, getestet und mit der Community diskutiert werden.
Bei Medieval III will Creative Assembly die Verbindung zwischen Kampagnenkarte und Echtzeitschlacht enger ziehen. In den jüngsten Beiträgen ging es unter anderem darum, welche Einheiten an welchem Ort verfügbar sind und wie Kultur, Region und politische Entwicklung die Rekrutierung beeinflussen könnten. Als Beispiel nannte das Studio Truppen, die dem Heiligen Römischen Reich entstammen und je nach Provinz und Herrschaftsverhältnis unterschiedliche Zusammensetzungen aufweisen. Das Ziel ist ein organisch wirkender Einheitenaufbau, der die geografische und politische Situation widerspiegelt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Belagerungen. Creative Assembly hat konkrete Aspekte für Rückmeldungen geöffnet, darunter authentische Landschlachten, das Tempo von Gefechten, 360-Grad-Belagerungen und mehrstufige Kämpfe vom Wallkampf bis zur Verteidigung des Bergfrieds. Auch Verteidigungsanlagen wie Türme, Barrikaden und Mauern stehen auf der Liste. Das zeigt, dass das Studio die Kritik an den Belagerungssystemen früherer Teile ernst nimmt. Bei den genannten Punkten handelt es sich noch nicht um endgültige Zusagen, sondern um Entwicklungsfragen, die öffentlich diskutiert werden.
Auch Seegefechte bleiben ein wichtiges Thema. Das Team stellte in einem Rückblick auf das Show-and-Tell-Format klar, dass Seeschlachten eher eine Frage des Wann als des Ob seien. Zugleich liegt der Fokus zu Beginn auf dem Kernspiel und dem weiteren Aufbau der neuen Warcore-Engine. Das deutet darauf hin, dass maritime Kriegsführung grundsätzlich vorgesehen ist, aber nicht zwangsläufig zu den zentralen Funktionen der ersten Version gehören muss.
Parallel dazu bleibt Total War: Warhammer III ein wichtiges Standbein der Reihe. Creative Assembly hat das Erweiterungspaket Lords of the End Times offiziell angekündigt. Im Mittelpunkt steht Nagash, der mächtigste Nekromant der Warhammer-Fantasy-Welt. Der DLC soll im Sommer 2026 erscheinen und die bestehende Immortal-Empires-Kampagne um neue apokalyptische Szenarien, katastrophale Ereignisse und Anpassungsoptionen erweitern. Nagash wird von weiteren legendären Charakteren begleitet, darunter Walach Harkon als Blood-Dragon-Legendenheld.
Das Studio steht damit vor der Herausforderung, zwei sehr unterschiedliche Projekte gleichzeitig voranzutreiben. Medieval III soll die historische Hauptreihe zurück ins Mittelalter führen. Warhammer III wird mit Lords of the End Times weiter ausgebaut. Creative Assembly räumt dabei ein, dass die technische Pflege von Warhammer III anspruchsvoll bleibt, und verweist auf die Größe von Immortal Empires sowie auf frühere Schwächen bei der Kampagnen-KI und auf organisatorische Anpassungen bei Entwicklung und Qualitätssicherung.
Für Spielerinnen und Spieler ist die wichtigste Einordnung: Medieval III nimmt erkennbar Form an, bleibt aber noch weit von einer finalen Veröffentlichung entfernt. Die bisherigen Einblicke betreffen vor allem Entwicklungsrichtung, Designabsichten und Community-Feedback. Anders sieht es bei Warhammer III aus. Lords of the End Times ist offiziell angekündigt, Nagash ist bestätigt, und der Sommer 2026 bleibt der genannte Veröffentlichungszeitraum.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu