
US-Präsident Donald Trump ist am 13. Mai 2026 in Peking eingetroffen – zum ersten Mal seit 2017 besucht ein amerikanischer Präsident China mit einem offiziellen Staatsbesuch. Das Trump-Xi-Treffen 2026 gilt als eines der wichtigsten diplomatischen Ereignisse des Jahres. Auf der Agenda stehen Handel und Zölle, die Zukunft Taiwans, Künstliche Intelligenz und nukleare Stabilität. Der offizielle Teil beginnt am 14. Mai mit einer Begrüßungszeremonie, direkten Gesprächen zwischen den Staatsoberhäuptern und einem Staatsessen im Großen Volkspalast.
Im Mittelpunkt des Trump Xi Gipfels Peking 2026 steht das Thema Handel. Derzeit belasten die USA chinesische Importe mit Zöllen von bis zu 145 Prozent; Peking hat seinerseits Aufschläge von 125 Prozent auf US-Waren verhängt. Dieser beiderseitige Zollkrieg kostet beide Volkswirtschaften hunderte Milliarden Dollar jährlich und belastet die Weltwirtschaft.
Insider berichten, dass Trump bei den Gesprächen eine Senkung der chinesischen Zölle auf 50 bis 65 Prozent anstreben soll – ein massiver Schritt, aber kein vollständiger Neustart. Im Gegenzug erwartet Washington, dass Peking deutlich mehr amerikanische Industriegüter und Agrarprodukte kauft, darunter Flugzeuge und Sojabohnen. Trumps Verhandlungsziel laut dem Weißen Haus: Stabilität statt Durchbruch – ein regulierierter Prozess zur Konfliktlösung wäre das Minimalziel.
Bereits im Herbst 2025 hatten Trump und Xi nach einem zermürbenden Handelskrieg einen fragilen Waffenstillstand vereinbart. Die Schweizer und Südkoreanischen Verhandlungsrunden hatten zu einer vorübergehenden gegenseitigen Senkung der Zölle geführt. Der Peking-Gipfel soll diesen Prozess nun auf ein stabileres Fundament stellen.
Neben dem Handel hat das Gipfeltreffen eine deutlich breitere geopolitische Dimension. Die Taiwan-Frage bleibt das größte Spannungsfeld zwischen Washington und Peking: China betrachtet die demokratisch regierte Insel als abtrünnige Provinz und behält sich eine militärische Wiedervereinigung vor; die USA unterhalten inoffizielle Beziehungen zu Taipeh und liefern Waffen. Insider berichten, dass Trump im Gegenzug für Handelszugeständnisse eine stillschweigende Vereinbarung über die Begrenzung der US-Rüstungsverkäufe an Taiwan anstrebt – was in Washington politisch hochbrisant wäre.
Auch das Thema Künstliche Intelligenz steht auf der Agenda: Beide Seiten streben Abkommen über KI-Sicherheitsstandards und den Austausch von Risikoinformationen an. Hintergrund ist die Sorge beider Regierungen, dass unkontrollierte KI-Entwicklung destabilisierend wirken könnte. Beim Iran-Konflikt – China ist einer der größten Abnehmer iranischen Öls – erwartet Washington Unterstützung Pekings für die US-Sanktionspolitik.
Auch für die europäische Wirtschaft hat das Treffen Bedeutung: Eine US-China-Annäherung auf Kosten der EU wäre für Berlin und Brüssel heikel. Bereits EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen pocht gegenüber Trump auf die Einhaltung des Autozoll-Abkommens und warnt vor einseitigen Deals zu Lasten europäischer Interessen.
Experten mahnen zur Vorsicht: Ein vollständiges Handelsabkommen gilt in Peking als unrealistisch. Zu tief sind die strukturellen Differenzen – von der Industriepolitik bis zur Menschenrechtsfrage. Und Xi Jinping, der sich nach den wirtschaftlichen Turbulenzen der Trump-Ära als gestärkter Verhandlungspartner präsentiert, wird keine Zugeständnisse machen, die innenpolitisch als Schwäche ausgelegt werden könnten.
Analysten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) warnen zudem, dass ein einseitiger US-China-Deal die deutsche Exportwirtschaft belasten könnte: Wenn chinesische Märkte verstärkt amerikanischen Produkten geöffnet werden, verlieren europäische Anbieter Marktanteile. Gleichzeitig gibt der mögliche Abbau von Zolleskalationen der Weltwirtschaft Luft zum Atmen.
Für Deutschland und Europa hat das Treffen noch eine weitere Dimension: Trumps Truppenabbau in Deutschland und die generelle Neuausrichtung der US-Außenpolitik machen deutlich, dass Washington seine Prioritäten verschiebt – weg von Europa, hin zum Pazifik. Der Peking-Besuch ist ein Zeichen dafür, wie weit diese Schwerpunktverlagerung bereits fortgeschritten ist.
Quellen: ZDF heute, Euronews, NZZ, Finanznachrichten.de, Institut der deutschen Wirtschaft (Stand: 13. Mai 2026)
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