
Der Sonntag, 27. September 2026, bringt Deutschland überwiegend ruhiges, trockenes und für Ende September ungewöhnlich warmes Spätsommerwetter. Besonders deutlich zeigt sich das im Südwesten. Am Oberrhein sowie in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Südhessen werden nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes zwischen 26 und 31 Grad erwartet. Im Raum Karlsruhe sind bis zu 31 Grad möglich. Auch in Stuttgart wird es mit etwa 27 bis 28 Grad sommerlich warm.
Damit stehen Karlsruhe und Stuttgart am Sonntag im Mittelpunkt eines deutlichen Temperaturgefälles innerhalb Deutschlands. Während der Südwesten noch einmal Werte erreicht, die eher an den Hochsommer erinnern, bleibt es im Norden mit verbreitet 18 bis 23 Grad erheblich kühler. Der DWD beschreibt die Wetterlage bundesweit als ruhiges Spätsommerwetter und erwartet für Sonntag keine markanten Wetterentwicklungen.
Am Oberrhein dürfte der Sonntag zu den wärmsten Regionen Deutschlands gehören. Für den Raum Karlsruhe sind nach der DWD-Lagebestimmung Höchstwerte von bis zu 31 Grad möglich. In Stuttgart werden 27 bis 28 Grad erwartet. Dort soll es trocken und heiter bleiben, der Wind weht nur schwach.
Auch andere Teile des Südwestens liegen auf einem für Ende September hohen Temperaturniveau. Frankfurt erreicht voraussichtlich 27 bis 28 Grad, in Saarbrücken sind bis zu 28 Grad möglich. In der Mannheimer Region und allgemein am Oberrhein bewegen sich die Temperaturen ebenfalls im sommerlich warmen Bereich.
Weiter westlich werden für Köln 26 bis 28 Grad und für Düsseldorf etwa 27 Grad erwartet. Essen kommt auf rund 26 Grad. Für Dortmund liegt kein eigener DWD-Stationswert vor, im westlichen Nordrhein-Westfalen bewegen sich die Temperaturen allgemein im oberen 20-Grad-Bereich.
Deutlich gemäßigter fällt der Sonntag dagegen im Norden und Nordosten aus. Hamburg erreicht etwa 21 bis 22 Grad, Berlin rund 23 Grad und Rostock etwa 21 Grad. In Bremen werden 23 bis 24 Grad erwartet. Hannover liegt voraussichtlich zwischen 23 und 25 Grad. Leipzig kommt auf etwa 23 Grad, Dresden auf rund 22 Grad.
Auch Bayern bleibt vielerorts hinter den Spitzenwerten des Südwestens zurück. Für München werden rund 23 Grad erwartet, nachdem die Nacht zuvor mit etwa 4 bis 6 Grad deutlich kühler ausfällt. Nürnberg erreicht etwa 25 Grad.
Trotz der hohen Temperaturen im Südwesten besteht für Sonntag nach der vorliegenden DWD-Lage keine amtliche Wetterwarnung. Das gilt sowohl für gewöhnliche Wetterwarnungen als auch für markante Wetterwarnungen, Unwetterwarnungen und extreme Unwetterwarnungen. Stand ist Samstag, 26. September 2026, gegen 18:20 Uhr.
Die hohen Temperaturen allein sind damit nach der vorliegenden Lage kein Warnereignis. Der DWD spricht für Sonntag ausdrücklich von keinen markanten Wetterentwicklungen. Auch Sturm, Starkregen oder eine Gewitterlage sind nicht angekündigt.
Großflächig bleibt es trocken. Eine relevante Niederschlagszone wird nicht erwartet. Der Wind weht überwiegend schwach bis mäßig. Damit unterscheidet sich die Wetterlage deutlich von Tagen, an denen Gewitter, Starkregen oder Sturmböen zu amtlichen Warnungen führen.
Für den Straßenverkehr sowie den Bahn- und Flugverkehr ergeben sich aus der DWD-Lage für den Sonntag zunächst keine Hinweise auf großflächige wetterbedingte Behinderungen durch Sturm, Starkregen oder Gewitter. Auch für Veranstaltungen im Freien ist keine entsprechende amtliche Warnlage angekündigt.
Die sommerlichen Temperaturen können sich allerdings vor allem im Südwesten bei längeren Aufenthalten im Freien bemerkbar machen. Allgemein gelten bei sommerlicher Wärme die üblichen Hinweise, körperliche Belastung und direkte Sonneneinstrahlung im Blick zu behalten und auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Eine amtliche Unwetterlage ist mit diesen Temperaturen ausdrücklich nicht verbunden.
Für Land- und Forstwirtschaft bedeutet die Prognose vor allem einen weiteren trockenen Tag ohne angekündigte relevante Niederschlagszone. Zusätzliche Belastungen durch Starkregen, Gewitter oder Sturm sind nach der vorliegenden DWD-Lage für Sonntag nicht zu erwarten.
Eine Besonderheit gibt es in der Nacht zum Sonntag und während der frühen Morgenstunden. Nach dem Warnlagebericht des DWD könnte sich örtlich dichter Nebel bilden. Dabei wären lokal Sichtweiten von weniger als 150 Metern möglich. Der Schwerpunkt liegt nach den vorliegenden Angaben in Teilen der Mitte und des Südens, vereinzelt könnte Nebel auch im Norden auftreten.
Dabei handelt es sich bislang um ein Warnpotenzial im DWD-Warnlagebericht, nicht um eine ausgegebene amtliche Warnung für bestimmte Landkreise. Entsprechend lässt sich nicht vorab festlegen, wo tatsächlich besonders dichter Nebel auftreten wird. Im Tagesverlauf steht anschließend wieder das ruhige und weitgehend trockene Spätsommerwetter im Vordergrund.
Meteorologisch auffällig ist vor allem das Temperaturniveau im Südwesten. Werte zwischen 28 und 31 Grad sind Ende September eine deutliche Abweichung vom jahreszeitlich Üblichen. Der DWD bezeichnet die Temperaturen ausdrücklich als sommerlich. Am stärksten fällt diese Abweichung entlang des Oberrheins und in den besonders warmen Regionen Baden-Württembergs aus.
Im Norden ist der Unterschied zur Jahreszeit wesentlich weniger ausgeprägt. Zwischen Hamburg, Rostock und Berlin bleiben die Höchstwerte mit rund 21 bis 23 Grad deutlich unter dem Niveau des Südwestens. Dadurch entsteht am Sonntag innerhalb Deutschlands ein Temperaturunterschied von annähernd zehn Grad.
Auch für die unmittelbar folgenden Tage beschreibt der DWD zunächst keine signifikanten Warnereignisse. Für Montag und Dienstag wird in der aktuellen Wochenvorhersage weiterhin keine markante Gefahrenlage erwartet. Damit bleibt der Sonntag zunächst Teil einer insgesamt ruhigen spätsommerlichen Wetterphase.






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