
Das Wetter in Sachsen bringt am Dienstag, 4. August 2026, extreme Hitze und eine erhöhte Gefahr durch kräftige Gewitter. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor einer extremen Wärmebelastung sowie örtlichen Unwettern mit Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen. Im Tagesverlauf werden im Freistaat Höchstwerte zwischen 34 und 36 Grad erwartet, im Bergland liegen die Temperaturen voraussichtlich zwischen 29 und 34 Grad. Das Wetter in Sachsen kann dabei regional sehr unterschiedlich ausfallen. Während es an manchen Orten trocken bleibt, sind andernorts innerhalb kurzer Zeit heftige Gewitter möglich.
Schon am frühen Morgen lagen die Temperaturen deutlich über den für diese Tageszeit üblichen Werten. Der DWD registrierte um 7 Uhr in Dresden bereits 24 Grad, in Leipzig 22 Grad und in Görlitz 21 Grad. Selbst auf dem Fichtelberg wurden 22 Grad gemessen. Im weiteren Tagesverlauf steigt die Wärmebelastung deutlich an. Besonders in dicht bebauten Stadtgebieten können sich Straßen, Plätze und Gebäude stark aufheizen. Der DWD stuft die Belastung am Dienstag als extrem ein. Für Mittwoch wird weiterhin eine starke Wärmebelastung erwartet.
Neben der Hitze stehen vor allem mögliche Gewitter in Sachsen im Mittelpunkt. Nach Angaben des Wetterdienstes können die Gewitter mit rund 20 Litern Regen pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit einhergehen. Dazu sind Sturmböen um 75 Kilometer pro Stunde und kleinkörniger Hagel möglich. Örtlich kann sich die Wetterlage zu einem Unwetter verschärfen. Dann sind bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter in kurzer Zeit, größerer Hagel und schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 90 Kilometer pro Stunde nicht ausgeschlossen. Wo genau die stärksten Gewitter auftreten, lässt sich erst kurzfristig eingrenzen.
Im Laufe des Abends soll sich die Lage zunächst vorübergehend beruhigen. Die Pause dürfte nach der aktuellen Prognose allerdings nicht lange anhalten. Bereits in der zweiten Hälfte der Nacht zum Mittwoch können erneut Schauer und Gewitter entstehen. Auch am Mittwoch bleibt die Atmosphäre instabil, sodass weitere kräftige Entwicklungen möglich sind. Örtliche Unwetter können nach Einschätzung des DWD weiterhin nicht ausgeschlossen werden. Ein erneutes Gewitterrisiko besteht zudem in der Nacht zum Donnerstag.
Die Warnlage bedeutet nicht, dass alle Regionen Sachsens gleichermaßen betroffen sein werden. Sommergewitter entstehen häufig kleinräumig. Dadurch können zwischen benachbarten Orten deutliche Unterschiede auftreten. Der Deutschland-Warnlagebericht nennt für die Nacht zum Mittwoch vor allem die Mitte und den Osten als mögliche Schwerpunkte kräftiger Gewitter. Neben kurzzeitigem Starkregen sind auch länger anhaltende Niederschläge mit Blitz und Donner möglich. Für einzelne Gebiete kann der Wetterdienst deshalb im Tagesverlauf kurzfristig konkrete Warnungen herausgeben oder vorhandene Warnstufen anheben.
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