WhatsApp ändert die Kontaktaufnahme: Nutzer können jetzt Namen reservieren

WhatsApp Benutzernamen: Wunschnamen jetzt sichern
Foto: Alfredo Rivera

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WhatsApp Benutzernamen kommen offiziell. Meta hat angekündigt, dass Nutzer ihren gewünschten Namen bereits reservieren können, bevor die Funktion später im Jahr vollständig startet. Damit soll es möglich werden, neue Kontakte anzuschreiben, ohne sofort die eigene Handynummer herauszugeben. Ganz ersetzt wird die Telefonnummer aber nicht. Sie bleibt weiter Grundlage des WhatsApp-Kontos. Neu ist vor allem: Wer einen Benutzernamen aktiviert, kann bei neuen Chats seine Nummer besser schützen. Der Rollout läuft schrittweise, deshalb sehen noch nicht alle Nutzer die neue Option sofort in der App.

WhatsApp Benutzername reservieren: So soll es funktionieren

Wer seinen WhatsApp Benutzername reservieren möchte, soll dafür die aktuelle Version der App nutzen. Laut WhatsApp führt der Weg über die Einstellungen, dann Konto und anschließend Benutzername. Dort kann ein verfügbarer Name ausgewählt werden. Falls der Menüpunkt noch nicht erscheint, liegt das wahrscheinlich am schrittweisen Rollout. WhatsApp will Nutzer in der App benachrichtigen, sobald die Funktion im jeweiligen Land verfügbar ist. Die Reservierung startet vor dem eigentlichen Funktionsstart, weil bei mehr als drei Milliarden Nutzern viele Namen schnell vergeben sein dürften.

WhatsApp ohne Handynummer: Was wirklich gemeint ist

Die Formulierung WhatsApp ohne Handynummer ist nur teilweise richtig. Nutzer brauchen weiterhin eine Telefonnummer für ihr WhatsApp-Konto. Neu ist, dass die Nummer bei neuen Kontakten nicht mehr automatisch sichtbar sein soll, wenn ein Benutzername aktiviert wurde. Wer die Telefonnummer bereits kennt oder sie in bestehenden Chats und Gruppen sehen kann, verliert diesen Zugriff dadurch nicht automatisch. Es geht also nicht um ein komplett anonymes WhatsApp, sondern um mehr Kontrolle darüber, wem die eigene Nummer bei neuen Kontakten angezeigt wird.

Kein öffentliches Suchverzeichnis geplant

WhatsApp will keine öffentliche Suche für Benutzernamen einführen. Es soll also kein Verzeichnis geben, in dem man einfach nach Namen stöbern kann. Wer jemanden erstmals über einen Benutzernamen kontaktieren möchte, muss den exakten Namen kennen. Damit will WhatsApp verhindern, dass Nutzer massenhaft über Suchvorschläge gefunden oder angeschrieben werden. Für den Alltag bedeutet das: Der Benutzername funktioniert eher wie eine gezielt weitergegebene Kontaktadresse. Wer ihn nicht kennt, soll nicht einfach über die App nach einer Person suchen können.

WhatsApp Username Key soll zusätzlich schützen

Zusätzlich plant WhatsApp einen optionalen WhatsApp Username Key. Damit reicht der Benutzername allein nicht immer aus, um jemanden erstmals zu kontaktieren. Nutzer können dann festlegen, dass andere zusätzlich einen Schlüssel kennen müssen. Das soll vor allem helfen, wenn ein Benutzername öffentlich geworden ist oder in falsche Hände gerät. Für normale Nutzer ist das ein zusätzlicher Schutz gegen unerwünschte Nachrichten. Wer den Schlüssel nicht aktiviert, kann weiterhin nur über den exakten Benutzernamen gefunden werden, aber ohne diese zweite Hürde.

WhatsApp Datenschutz wird damit verbessert

Die neue Funktion ist vor allem ein Schritt beim WhatsApp Datenschutz. Bisher war die Telefonnummer der zentrale Zugang zu einem Kontakt. Wer eine Nummer hatte, konnte eine Person bei WhatsApp erreichen. Mit Benutzernamen wird dieses Prinzip etwas gelockert. Besonders relevant ist das für Menschen, die WhatsApp beruflich nutzen, in Gruppen aktiv sind oder ihre Nummer nicht jedem neuen Kontakt geben möchten. Auch kleine Unternehmen, Organisationen und Creator können davon profitieren, wenn sie künftig einen einheitlichen Namen über Meta-Dienste hinweg nutzen möchten.

Was Nutzer bei der Namenswahl beachten sollten

Wer die Funktion bekommt, sollte den Namen bewusst wählen. Ein kurzer, klarer und wiedererkennbarer Benutzername ist praktisch, kann aber auch leichter weitergegeben werden. WhatsApp bietet nach eigenen Angaben auch einen Namensgenerator an. Für bekannte Personen, Organisationen und öffentliche Stellen will WhatsApp bestimmte Namen zurückhalten, um Missbrauch und Nachahmung zu verhindern. Nutzer sollten außerdem vorsichtig sein, wenn sich Fremde über neue Benutzernamen melden. Auch mit mehr Datenschutz bleiben Betrugsversuche, falsche Identitäten und Phishing ein mögliches Risiko.

Neue Funktion startet schrittweise

Die WhatsApp neue Funktion startet nicht überall gleichzeitig. Meta spricht von einem Rollout über die kommenden Monate. Deshalb kann es sein, dass manche Nutzer den Menüpunkt bereits sehen, andere aber noch warten müssen. Wichtig ist: Die Meldung über WhatsApp Benutzernamen ist keine Falschmeldung. Offiziell angekündigt ist sie. Noch nicht richtig wäre aber die Aussage, dass WhatsApp ab sofort komplett ohne Telefonnummer funktioniert. Korrekt ist: Nutzer können Namen reservieren, später darüber kontaktiert werden und ihre Handynummer bei neuen Kontakten besser schützen.

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