
Münster. RB Leipzig will Yan Diomande in diesem Sommer nicht abgeben. Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer plant fest mit einem Verbleib des 19-Jährigen. Noch am Montag war bekannt geworden, dass Leipzig nicht verkaufen will. Diomande steht bei RB bis 2030 unter Vertrag. Doch der Spieler selbst sieht seine Zukunft beim Thema Yan Diomande Leipzig offenbar anders.
Damit verfolgt der Klub einen klaren Plan: Der junge Spieler soll auch in der kommenden Saison Teil der Mannschaft bleiben. Doch nun gibt es eine neue Wendung, denn Diomande selbst bewertet seine Zukunft offenbar anders.
Am Rande der Weltmeisterschaft äußerte sich Diomande zu seiner Situation. Der 19-Jährige steht mit der Elfenbeinküste in der K.o.-Runde und rechnet offenbar mit einem Abschied aus Leipzig.
„Ich gehe davon aus, dass ich gehe. Ich habe einen Agenten. Er wird sich um den Rest kümmern“, sagte Diomande. Die Aussage steht deutlich im Gegensatz zur Linie der Leipziger Verantwortlichen. Während Schäfer öffentlich mit einem Verbleib plant, geht der Spieler selbst von einem Wechsel aus.
Diomande wird weiter mit Paris Saint-Germain in Verbindung gebracht. Konkrete Details zu einem möglichen Wechsel wurden zunächst nicht bestätigt. Klar ist jedoch: Durch seine eigene Aussage bekommt die Personalie neue Dynamik.
Für Leipzig entsteht damit eine schwierige Lage. Der Verein will nicht verkaufen, der Spieler selbst rechnet aber mit einem Abschied. Sein langfristiger Vertrag bis 2030 gibt RB zwar eine starke Position, beendet die Diskussion um seine Zukunft aber nicht.
Diomandes Vertrag läuft noch mehrere Jahre. Das gibt Leipzig in möglichen Gesprächen eine klare Verhandlungsposition. Gleichzeitig erhöht die Aussage des Spielers den Druck auf die Verantwortlichen.
Ob es tatsächlich zu einem Wechsel kommt, blieb zunächst offen. Fest steht nur: Schäfers Plan und Diomandes eigene Erwartung passen derzeit nicht zusammen.
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