Ausschreitungen nach Spiel in Osnabrück beschäftigen Polizei in Essen

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Foto: Franz P. Sauerteig auf Pixabay

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Osnabrück. Nach dem Fußballspiel zwischen dem VfL Osnabrück und Rot-Weiss Essen am 21. Februar 2026 ist es im Zusammenhang mit der Abreise der Fans zu massiven Zwischenfällen gekommen. Wie die Polizei mitteilt, ereigneten sich die Vorfälle zunächst am Hauptbahnhof in Osnabrück und führten später zu umfangreichen Maßnahmen am Essener Hauptbahnhof.

Im Mittelpunkt stehen mehrere Straftaten im Umfeld der Fanabreise. Neben schweren Landfriedensbrüchen registrierten die Behörden auch Körperverletzungsdelikte sowie tätliche Angriffe auf Vollstreckungsbeamte. Zwei Polizeibeamte wurden dabei verletzt. Die Ereignisse zogen einen größeren Einsatz von Bundespolizei und Bereitschaftspolizei nach sich.

Gewalt am Hauptbahnhof Osnabrück nach Abpfiff

Am Bahnhof in Osnabrück eskalierte die Situation nach Spielende während der Abreisephase der Fans. Nach Angaben der Polizei kam es dort zu erheblichen Störungen der öffentlichen Sicherheit. Ermittlungsverfahren wurden unter anderem wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung und tätlicher Angriffe auf Polizeikräfte eingeleitet.

Zwei Beamte erlitten im Verlauf der Auseinandersetzungen Verletzungen. Weitere Details zum genauen Hergang oder zur Schwere der Verletzungen wurden zunächst nicht veröffentlicht. Um weitere Vorfälle auf der Strecke zu verhindern, begleiteten Einsatzkräfte der Bundespolizei den Zug mit den abreisenden Anhängern auf dem Weg nach Essen. Mit dieser Maßnahme reagierten die Behörden auf die angespannte Lage im direkten Anschluss an die Partie.

Die Polizei bewertet solche Begleitmaßnahmen als notwendig, um sowohl unbeteiligte Reisende als auch Einsatzkräfte zu schützen und eine Ausweitung der Vorfälle zu verhindern.

Großkontrolle von über 180 Fans in Essen

Gegen 19:50 Uhr erreichte der Zug mit den Fans den Essener Hauptbahnhof. Dort führten Kräfte der Direktion Bereitschaftspolizei umfangreiche Identitätsfeststellungen durch. Nach Polizeiangaben wurden mehr als 180 Personen kontrolliert. Dabei nahmen die Einsatzkräfte die Personalien auf, durchsuchten die Betroffenen und fertigten Lichtbilder an.

Im Rahmen der Maßnahmen stellten die Beamten bei einem 32-jährigen Mann einen bestehenden Haftbefehl fest. Der Mann wurde noch am Bahnhof festgenommen und zu einer nahegelegenen Wache gebracht. Nachdem er eine offene Geldforderung in Höhe von insgesamt 986 Euro beglichen hatte, konnte er die Dienststelle wieder verlassen.

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