
Münster. Im Rahmen des sogenannten Klimastadt-Prozesses hat sich Oberbürgermeister Tilman Fuchs mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft über die kommunale Klimapolitik ausgetauscht. Das Treffen fand am Montag, 2. März 2026, bei der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen statt, wie die Stadt Münster mitteilt. Im Mittelpunkt standen die kommunale Wärmeplanung sowie Maßnahmen zur Verringerung von Treibhausgasemissionen innerhalb der Stadtverwaltung und der städtischen Unternehmen. Nach Angaben der Stadt soll der Austausch dazu beitragen, Klimaschutzmaßnahmen mit wirtschaftlichen Entwicklungen in der Region stärker zu verzahnen.
Der Klimastadt-Prozess in Münster ist nach Angaben der Stadt auf eine breite Beteiligung ausgelegt. Neben der Verwaltung und den städtischen Tochtergesellschaften sollen sich auch Unternehmen, Hochschulen, Initiativen sowie Bürgerinnen und Bürger aktiv an Maßnahmen zum Klimaschutz beteiligen. Während die Stadt strategische Rahmenbedingungen und eigene Projekte umsetzt, sollen weitere Akteure in ihren jeweiligen Bereichen Beiträge zur Verringerung von Treibhausgasen leisten, etwa durch energetische Maßnahmen in Gebäuden oder durch organisatorische Veränderungen in Betrieben und Einrichtungen.
Ein zentrales Instrument der Strategie ist laut Stadt der sogenannte Klimastadt-Vertrag. Er soll die Beiträge unterschiedlicher Akteure bündeln und transparent darstellen. Nach Angaben der Verwaltung beteiligen sich derzeit 116 Unternehmen, Einrichtungen, Vereine sowie Bürgerinnen und Bürger an dem Vertrag. Auch der Stadtkonzern bringt eigene Projekte ein und ist nach Angaben der Stadt mit insgesamt 60 Maßnahmen vertreten. Die einzelnen Beiträge werden online dokumentiert und können dort weiterhin ergänzt werden.
Parallel arbeitet die Stadt Münster an der finalen kommunalen Wärmeplanung. Sie soll aufzeigen, wie die Energieversorgung im Gebäudebereich künftig klimafreundlicher organisiert werden kann. Ziel ist es nach Angaben der Stadt, Erdgas- und Ölheizungen langfristig durch Fernwärme, Wärmepumpen sowie andere erneuerbare Technologien zu ersetzen.
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