Feuer in Rostock-Toitenwinkel: Mehrfamilienhaus nach Dachbrand unbewohnbar

Reihenhaus in Hückelhoven-Ratheim brennt, Gebäude danach unbewohnbar
Foto: Ingo Kramarek

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Ein Brand in Rostock-Toitenwinkel hat am Donnerstagabend ein Mehrfamilienhaus schwer beschädigt. Nach Angaben der Polizei in Rostock musste das Gebäude im Baumschulenweg geräumt werden und ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Die Feuerwehr Rostock war mit zahlreichen Kräften im Einsatz.

Feuer bricht im Dachgeschoss aus und breitet sich schnell aus

Nach bisherigen Erkenntnissen entstand das Feuer am frühen Abend im Dachbereich des Hauses. Gegen 19 Uhr wurde der Brand im Bereich eines Abstell- und Trockenraums unter dem Dach gemeldet. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich dort eine starke Rauchentwicklung, die sich auf weitere Teile des Dachgeschosses ausbreitete. Dichter Rauch trat aus den Fenstern aus und machte ein schnelles Eingreifen der Einsatzkräfte erforderlich.

Die alarmierten Kräfte von Feuerwehr und Polizei rückten mit einem größeren Aufgebot in den Stadtteil Toitenwinkel aus. Vor Ort konzentrierten sich die Maßnahmen zunächst darauf, die Ausbreitung der Flammen zu stoppen und die Bewohner in Sicherheit zu bringen. Insgesamt 14 Menschen wurden aus dem Gebäude evakuiert. Verletzt wurde nach bisherigen Informationen niemand.

Gebäude vorerst nicht nutzbar, Bewohner anderweitig untergebracht

Die Löscharbeiten dauerten bis in den späteren Abend an. Gegen 20.30 Uhr gelang es den Einsatzkräften, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Dennoch hatte das Feuer erhebliche Schäden am Gebäude verursacht. In der Folge mussten sowohl die Strom- als auch die Wasserversorgung abgeschaltet werden, sodass eine Rückkehr der Bewohner zunächst ausgeschlossen ist.

Die betroffenen Personen wurden überwiegend privat untergebracht. Ein Bewohner kam vorübergehend in einem Hotel unter. Die Situation vor Ort blieb auch nach dem eigentlichen Löscheinsatz angespannt, da Nacharbeiten und Kontrollen erforderlich waren.

Umfangreicher Einsatz und Ermittlungen zur Brandursache

An dem Einsatz waren zahlreiche Kräfte beteiligt. Neben der Berufsfeuerwehr waren auch freiwillige Einheiten aus umliegenden Stadtteilen eingebunden. Insgesamt waren rund 60 Feuerwehrleute mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz. Erst in der Nacht konnten die letzten Kräfte den Einsatzort verlassen.

Die genaue Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und prüft einen möglichen fahrlässigen Auslöser des Feuers. Auch die Höhe des entstandenen Sachschadens steht bislang noch nicht fest.

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