Bei Caren Miosga geht es heute um digitale Gewalt gegen Frauen

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Am Sonntagabend steht bei „Caren Miosga“ ein Thema im Mittelpunkt, das seit Tagen bundesweit diskutiert wird. Die ARD zeigt die Talksendung am 29. März 2026 um 21:45 Uhr live im Ersten. Die Ausgabe trägt den Titel „Digitale Gewalt – wie können Frauen besser geschützt werden?“ und ist laut Programm bis 22:45 Uhr angesetzt.

Darum geht es in der Sendung heute

Nach Angaben der ARD beschäftigt sich die Sendung mit digitaler sexualisierter Gewalt, darunter Identitätsbetrug im Netz und sexualisierte Deepfakes. Ausgangspunkt der aktuellen Debatte ist der Fall von Collien Fernandes, der das Thema und mögliche Schutzlücken im deutschen Recht erneut in den Fokus gerückt hat. In der Ankündigung wird zudem darauf verwiesen, dass digitale Gewalt weltweit viele Betroffene trifft und sich besonders häufig gegen Frauen richtet.

Diese Gäste sind bei Caren Miosga angekündigt

Für die Ausgabe am Sonntagabend sind laut ARD drei Gäste angekündigt: Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD), Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes sowie Ronen Steinke, leitender Redakteur für Rechtspolitik bei der Süddeutschen Zeitung.

Welche politische Frage im Zentrum steht

Inhaltlich soll es auch um die politische Reaktion auf digitale Gewalt gehen. Die ARD kündigt an, dass Bundesjustizministerin Stefanie Hubig einen Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt in ihren verschiedenen Formen vorlegen will, um bestehende Schutzlücken zu schließen. Die Sendung will damit nicht nur nach der Wirksamkeit eines möglichen Gesetzes fragen, sondern auch danach, welche strukturellen und gesellschaftlichen Veränderungen nötig wären, um Menschen besser zu schützen.

Sendezeit und Einordnung für Zuschauer

Die neue Ausgabe von „Caren Miosga“ läuft damit heute am Sonntag, 29. März, direkt im Anschluss an das Abendprogramm der ARD. Für Zuschauerinnen und Zuschauer dürfte die Sendung vor allem deshalb relevant sein, weil sie ein Thema aufgreift, das längst nicht mehr nur Prominente betrifft, sondern die Debatte über Strafrecht, Plattformverantwortung und Opferschutz insgesamt verschärft hat.

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