
Walt Disney hat mit seinen aktuellen Quartalszahlen in den USA die Erwartungen am Markt übertroffen. Der Unterhaltungskonzern steigerte seinen Umsatz im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 um sieben Prozent auf 25,2 Milliarden Dollar. Auch der bereinigte Gewinn je Aktie legte zu. Die Aktie reagierte darauf deutlich positiv.
Der wichtigste Impuls kam aus dem Entertainmentgeschäft. Der Bereich, zu dem Filme, Fernsehen und Streaming gehören, erzielte im Quartal einen Umsatz von 11,7 Milliarden Dollar. Das waren zehn Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Besonders auffällig ist die Entwicklung im Streaming: Das Abo-Geschäft mit Disney+, Hulu und weiteren Angeboten erreichte nach Unternehmensangaben ein operatives Ergebnis von 582 Millionen Dollar. Im Vorjahresquartal waren es 310 Millionen Dollar. Die operative Marge lag bei 10,6 Prozent.
Damit zeigt sich, dass Disney im hart umkämpften Streamingmarkt spürbar vorankommt. Jahrelang galt der Ausbau der Plattformen als teure Wette auf die Zukunft. Nun trägt der Bereich stärker zum Ergebnis bei. Konzernchef Josh D’Amaro erwartet, dass sich das Wachstum in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres beschleunigt.
Auch das Geschäft mit Freizeitparks, Kreuzfahrten und Konsumprodukten legte zu. Die Sparte „Experiences“ kam auf einen Umsatz von 9,5 Milliarden Dollar, ein Plus von sieben Prozent. Das operative Ergebnis stieg um fünf Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar. Disney verwies dabei unter anderem auf höhere Ausgaben der Gäste in den heimischen Parks. Zugleich sieht der Konzern die wirtschaftliche Unsicherheit der Verbraucher als möglichen Belastungsfaktor.
Schwächer entwickelte sich dagegen die Sportsparte. Dort stieg der Umsatz zwar leicht auf 4,6 Milliarden Dollar, das operative Ergebnis sank jedoch um fünf Prozent auf 652 Millionen Dollar. Insgesamt meldete Disney ein operatives Segmentergebnis von 4,6 Milliarden Dollar. Der unbereinigte Gewinn je Aktie ging im Jahresvergleich zurück, während der bereinigte Gewinn je Aktie von 1,45 auf 1,57 Dollar stieg.
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