
Der Fahrradhersteller CUBE hat einen umfangreichen Rückruf für seine Hybrid-E-Bikes des Modelljahres 2026 eingeleitet. Betroffen sind Modelle mit ACID Carbon Hybrid Kurbelarmen, die vor dem 8. Mai 2026 ausgeliefert worden sein sollen. Wer ein solches Fahrrad besitzt, soll es sofort abstellen und bis zur Überprüfung nicht weiter nutzen.
Die Rückrufaktion betrifft laut Herstellerangaben mehrere beliebte Modellreihen: Stereo Hybrid, Reaction Hybrid, AMS Hybrid, Kathmandu Hybrid und Nuroad Hybrid. Die betroffenen Kurbelarme haben die Längen 160, 165, 170 und 175 Millimeter. Besitzer können über die offizielle Rückrufseite des Herstellers unter cube.eu prüfen, ob ihr Fahrrad betroffen ist.
Die Hauptgefahr liegt im Aluminium-Gewindeeinsatz der Pedalaufnahme: Dieser soll sich lösen oder ausbrechen können, wodurch das Pedal während der Fahrt abfallen kann. Das Risiko eines Sturzes ist damit erheblich. CUBE betont, dass die betroffenen Räder bis zur Überprüfung nicht genutzt werden sollen.
Wer ein betroffenes CUBE Hybrid-E-Bike besitzt, soll das Fahrrad unverzüglich abstellen und keinen weiteren Gebrauch machen. Der nächste Schritt ist der Gang zum autorisierten CUBE-Fachhändler: Dort soll die Überprüfung und der Austausch der Kurbelarme kostenlos durchgeführt werden. Eine Terminvereinbarung im Voraus ist empfehlenswert.
Die Rückrufseite des Herstellers ist unter cube.eu/recall-acid-carbon-hybrid-crankarm erreichbar. Dort können Betroffene die Seriennummer ihres Rades eingeben, um zu prüfen, ob das eigene Modell betroffen ist. In Münster und der Region sind E-Bikes weit verbreitet – wie zuletzt eine Untersuchung zur Fahrradinspektion in Münster zeigte, nimmt die Zahl der Räder mit technischen Mängeln deutlich zu.
Parallel zu den Hybrid-E-Bikes hat CUBE einen weiteren Rückruf für das Rennrad-Modell Agree C:62 der Modelljahre 2025 und 2026 bekanntgegeben. Bei diesen Fahrrädern kann es laut Hersteller zu Rissbildungen an der Carbongabel kommen. Ursache ist ein unzureichender Harzgehalt im Bereich der Bremsbefestigung, der die strukturelle Integrität der Gabel beeinträchtigt.
Die Gefahr ist ernst: Laut CUBE können Risse an der Carbongabel zu schweren bis tödlichen Verletzungen führen. Betroffen sind Modelle des Agree C:62, die vor dem 30. November 2025 ausgeliefert wurden. Ersatzgabeln sollen ab Mitte Januar 2026 verfügbar sein; Inspektion und Austausch erfolgen kostenlos beim Fachhändler. Auch dieser Fall zeigt, wie schnell es bei Sicherheitsmängeln am Fahrrad zu schweren Unfällen kommen kann.
Der aktuelle Rückruf ist nicht der erste dieser Art für den deutschen Fahrradhersteller aus Waldershof in Bayern. Bereits 2025 soll CUBE einen ähnlichen Rückruf für das Modell ACID MTB Hybrid Pro eingeleitet haben – damals soll ebenfalls ein Problem mit Kurbelkomponenten der Auslöser gewesen sein. Für Verbraucher zeigt dies: Auch bei hochwertigen Markenprodukten können Sicherheitsmängel auftreten, die nach dem Kauf eine aufmerksame Reaktion erfordern.
Bei Produktrückrufen gilt allgemein: Je schneller gehandelt wird, desto geringer das Risiko. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten im Zweifel proaktiv Kontakt zum Händler aufnehmen und keine Ausfahrten machen, bis Entwarnung gegeben wird. Ähnlich konsequentes Handeln war auch beim HiPP-Produktskandal gefragt, der die Bedeutung schneller Reaktion bei Sicherheitswarnungen unterstrichen hat.
Zusammengefasst die wichtigsten Punkte: Betroffen sind alle CUBE Hybrid-E-Bikes des Modelljahres 2026 mit ACID Carbon Hybrid Kurbelarmen, ausgeliefert vor dem 8. Mai 2026. Das Fahrrad darf bis zur Überprüfung nicht genutzt werden. Der Austausch der Kurbelarme erfolgt kostenlos beim autorisierten Händler. Informationen gibt es unter cube.eu/recall-acid-carbon-hybrid-crankarm. Für das Agree C:62 gilt: Modelle, die vor dem 30. November 2025 ausgeliefert wurden, müssen auf Rissbildung an der Carbongabel untersucht werden. Auch dieser Austausch ist kostenlos.
Quellen: CUBE Bikes offizielle Rückrufmitteilung (cube.eu), Fahrrad.de, Stiftung Warentest, Herstellerpressemitteilungen
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