
Münster. Das Finale des Eurovision Song Contest 2026 wird am Samstagabend nicht nur in Wien verfolgt, sondern auch in Münster gemeinsam geschaut. Während in der Wiener Stadthalle ab 21 Uhr die 25 Finalbeiträge auf der Bühne stehen, laden in Münster das KCM am Hawerkamp und die Nordschänke im Kreuzviertel zur Liveübertragung ein. Für Deutschland geht Sarah Engels mit ihrem Song „Fire“ ins Rennen.
Das KCM e.V., Verein für queeres Leben, öffnet am Samstagabend seine Türen für ESC-Fans. Los geht es am Hawerkamp 31 ab 19 Uhr mit einem frühen Warm-up vor dem eigentlichen Showbeginn. Der Eintritt kostet 5 Euro.
Geplant sind neben der Liveübertragung auch Schnittchen, Kuchen, Musik und ein Gewinnspiel. Inhaltlich spielt die Veranstaltung mit der Hoffnung auf eine bessere deutsche Platzierung und verweist augenzwinkernd auf den deutschen Beitrag „Fire“. Das KCM gilt seit Jahren als einer der klassischen ESC-Orte in Münster. Gerade wegen der engen Verbindung zwischen ESC und queerer Community passt die Veranstaltung thematisch besonders gut zum Verein.
Auch die Nordschänke an der Kanalstraße 40 zeigt das Finale live. Dort startet der Abend laut Veranstaltungsankündigung ab 20 Uhr. Beworben wird die Übertragung mit dem Motto: „Gute Musik. Coole Leute. Große Bühne. Beste Stimmung.“
Die Nordschänke ist im Kreuzviertel vor allem als Sportkneipe bekannt. Normalerweise laufen dort Fußballspiele und andere Sportübertragungen über verschiedene Streamingdienste und Sportsender. Für den ESC wird die Bar nun zur gemeinsamen Watchparty mit Leinwand und mehreren Bildschirmen.
Der Eurovision Song Contest findet 2026 in Wien statt. Austragungsort des Finales am Samstag, 16. Mai, ist die Wiener Stadthalle. Es handelt sich um die 70. Ausgabe des Wettbewerbs. Insgesamt waren in diesem Jahr 35 Länder dabei. Nach den beiden Halbfinals stehen nun 25 Beiträge im großen Finale.
Neben den Qualifikanten aus den Halbfinals sind Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien als sogenannte Big Four automatisch gesetzt. Gastgeber Österreich ist ebenfalls direkt für das Finale qualifiziert.
Der ESC wird in diesem Jahr erneut als große Jubiläumsshow inszeniert. Geplant sind Auftritte mehrerer früherer ESC-Stars. Unter anderem sollen Lordi, Verka Serduchka, Ruslana, Max Mutzke und Alexander Rybak als Interval Acts auftreten. Auch Parov Stelar und César Sampson sind angekündigt.
Deutschland schickt in diesem Jahr Sarah Engels ins Rennen. Die Sängerin startet mit dem Pop-Song „Fire“ bereits auf Platz 2 der Finalreihenfolge. Vor Deutschland tritt Dänemark auf, danach folgt Israel. Die frühe Startnummer gilt beim ESC traditionell als schwierig, weil nach dem eigenen Auftritt noch viele Beiträge folgen und stärker im Gedächtnis bleiben können.
Sarah Engels wurde 2011 durch „Deutschland sucht den Superstar“ bekannt. Danach folgten Chart-Erfolge und zahlreiche Fernsehauftritte, unter anderem bei „Let’s Dance“, „The Masked Singer“, „Das große Promibacken“ und „Dancing on Ice“. Entsprechend bringt sie viel Live- und Bühnenerfahrung mit nach Wien.
Bei den Wettanbietern gehört Deutschland kurz vor dem Finale allerdings nicht zu den Topfavoriten. Sarah Engels und „Fire“ werden eher im hinteren Bereich des Teilnehmerfeldes gehandelt. Als stärkste Konkurrenten gelten derzeit Finnland, Australien und Griechenland.
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