
Münster. In Münster-Rumphorst wird am Samstag, 30. Mai 2026, wieder gestöbert, gefeilscht und nach kleinen Schätzen gesucht. Beim Hofflohmarkt in Rumphorst verkaufen Nachbarinnen und Nachbarn direkt vor der eigenen Haustür. Der Markt läuft von 10 bis 16 Uhr, der Eintritt ist frei. Inzwischen sind genau 51 Stände angemeldet.
Der besondere Reiz des Hofflohmarkts liegt in seiner dezentralen Struktur. Besucherinnen und Besucher gehen nicht über ein einzelnes Marktgelände, sondern bewegen sich durch das Viertel und entdecken an vielen kleinen Stationen gebrauchte Kleidung, Spielzeug, Haushaltswaren, Bücher, Dekoration oder andere Fundstücke. Nach den Angaben auf der Plattform HofFloh spielen unter anderem Kinderspielzeug, Babyartikel, Spiele, Kleidung und Dinge für Kleinkinder eine wichtige Rolle. Zugleich steht der nachhaltige Gedanke im Mittelpunkt: Dinge, die nicht mehr gebraucht werden, finden neue Besitzer und müssen nicht entsorgt werden.
Der Hofflohmarkt in Rumphorst ist mehr als ein Verkaufstag. Das Format lebt davon, dass Menschen im eigenen Wohnumfeld miteinander ins Gespräch kommen. Wer mitmacht, öffnet den Hof, die Einfahrt oder die Garage und macht den privaten Raum für einige Stunden zu einem kleinen Marktstand. Damit entsteht ein unkompliziertes Gemeinschaftserlebnis im Stadtteil. Für Besucherinnen und Besucher bietet sich die Gelegenheit, Rumphorst zu Fuß zu erkunden und dabei mit Anwohnerinnen und Anwohnern ins Gespräch zu kommen. Für die Teilnehmenden ist der Flohmarkt zugleich eine Möglichkeit, Platz zu schaffen und gut erhaltenen Dingen ein zweites Leben zu geben.
Interessierte können sich über die Plattform HofFloh informieren. Dort lassen sich nach den vorliegenden Angaben Stände einsehen, Flyer herunterladen oder teilen. Eine interaktive Karte soll zeigen, wo im Rumphorstviertel die 51 Verkaufsstellen angemeldet sind. Die aktuelle Zahl zeigt, dass das Interesse im Stadtteil weiter gestiegen ist. Auch wer selbst noch mitmachen möchte, kann sich offenbar über die Plattform beteiligen.
Rumphorst liegt im Nordosten des Stadtbezirks Münster-Mitte und hat sich seit den 1950er-Jahren aus der früher ländlich geprägten Bauerschaft Kemper entwickelt. Ende 2024 lebten nach dem Stadtteilsteckbrief der Stadt Münster 9.981 wohnberechtigte Personen in Rumphorst.
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