
Elina Svitolina hat bei Roland Garros 2026 das Achtelfinale erreicht. Die an Nummer sieben gesetzte Ukrainerin gewann am Freitag in Paris gegen die Deutsche Tamara Korpatsch mit 6:2, 6:3. Das Drittrundenmatch auf Court Suzanne Lenglen dauerte 1:31 Stunden.
Für Svitolina war es der nächste Schritt in einem bislang stabilen Turnierverlauf. Nach einem engen Auftaktmatch und einem klareren Zweitrundenerfolg setzte sie sich gegen Korpatsch ohne Satzverlust durch. Korpatsch hatte zuvor erstmals in ihrer Karriere die dritte Runde eines Grand-Slam-Turniers erreicht, konnte gegen die erfahrene Ukrainerin aber nicht an ihre vorherigen Erfolge in Paris anknüpfen.
Der Erfolg passt in eine starke Sandplatzphase der 31-Jährigen. Svitolina war bereits mit viel Selbstvertrauen nach Paris gekommen, nachdem sie kurz vor Roland Garros das Turnier in Rom gewonnen hatte. Dort hatte sie mehrere Topspielerinnen geschlagen und sich erneut in den Kreis der erweiterten Titelkandidatinnen gespielt.
In Paris musste sie allerdings schon früh Widerstand überwinden. In der ersten Runde setzte sie sich gegen Anna Bondar erst nach drei Sätzen durch. Mit dem Erfolg gegen Korpatsch erreichte Elina Svitolina nun die zweite Turnierwoche.
Roland Garros gehört seit Jahren zu den Grand-Slam-Turnieren, bei denen Svitolina regelmäßig weit gekommen ist. Die Ukrainerin stand in Paris bereits mehrfach im Viertelfinale, ein Grand-Slam-Titel fehlt ihr aber weiterhin. Der aktuelle Lauf gibt ihr nun erneut die Möglichkeit, auf Sand tief in das Turnier vorzudringen.
Offiziell bestätigt war zunächst nur, dass Svitolina im Achtelfinale steht. Unklar blieb zunächst, gegen wen sie in der nächsten Runde antreten wird.
Svitolinas Erfolg fällt in eine Phase, in der mehrere ukrainische Spielerinnen bei Roland Garros für Aufmerksamkeit sorgen. Auch Marta Kostyuk erreichte am Freitag das Achtelfinale. Damit bleibt die Ukraine im Frauenfeld prominent vertreten.
Sportlich ist Svitolinas Weiterkommen vor allem deshalb bedeutsam, weil sie ihre Form nach dem Turniersieg in Rom auch auf der Grand-Slam-Bühne bestätigt. In einem stark besetzten Feld mit Iga Swiatek, Aryna Sabalenka und Coco Gauff bleibt sie eine Spielerin, die im weiteren Turnierverlauf schwer einzuschätzen ist.
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