
Emsdetten. Ein 35-jähriger Mann ist in Emsdetten bei einem Angriff in einer Parkanlage schwer verletzt worden. Wegen der Schwere der Tat ermittelt eine Mordkommission der Polizei Münster.
Der Angriff ereignete sich bereits am Freitag, 15. Mai, gegen 22.50 Uhr in einer Parkanlage zwischen der Mühlenstraße und der Bachstraße in Emsdetten. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Steinfurt und der Polizei Münster war der 35-jährige Emsdettener dort zu Fuß unterwegs, als es zu einer Auseinandersetzung mit einer Personengruppe kam.
Nach bisherigen Ermittlungen soll ein bislang unbekannter Mann aus dieser Gruppe den 35-Jährigen mit einer Glasflasche geschlagen haben. Der Mann erlitt dabei schwerste Kopfverletzungen und ging zu Boden. Anschließend soll der Täter den bereits verletzten Mann weiter gegen den Körper getreten haben.
Die Gruppe entfernte sich danach vom Tatort. Der schwer verletzte Mann blieb in der Parkanlage zurück. Passanten bemerkten die Situation, leisteten Hilfe und alarmierten Polizei und Rettungsdienst. Der Rettungsdienst brachte den 35-Jährigen in ein Krankenhaus. Zunächst bestand Lebensgefahr, inzwischen ist der Mann laut Mitteilung nicht mehr lebensgefährlich verletzt. Außerdem konnte er bereits vernommen werden.
Aufgrund der Schwere des Angriffs wurde bei der Polizei Münster eine Mordkommission eingerichtet. Die Ermittler suchen nun nach Menschen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu der geflüchteten Gruppe geben können. Auch Personen, die selbst zu der Gruppe gehörten, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Für die Ermittlungen können Beobachtungen aus dem Bereich der Mühlenstraße, der Bachstraße und der angrenzenden Parkanlage wichtig sein. Relevant sind insbesondere Angaben zu Personen, die sich am Freitagabend gegen 22.50 Uhr dort aufgehalten haben. Auch Hinweise zu Fluchtwegen, auffälligen Gesprächen oder möglichen Beteiligten können helfen, den Ablauf der Tat genauer zu klären.
Die Polizei Münster nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 0251/275 0 entgegen. Presseauskünfte erteilt Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt unter der Rufnummer 0251/494 2387.
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