
Ein Gasaustritt Langenhahn sorgt seit Dienstagnachmittag für einen umfangreichen Feuerwehreinsatz. Seit 16.34 Uhr sind zahlreiche Einsatzkräfte an einem Privathaus im Einsatz, nachdem dort Gasgeruch gemeldet worden war. Vor Ort stellten die Feuerwehren einen Gasaustritt aus einem Flüssiggastank fest, der in die Erde eingelassen ist. Die B255 in Langenhahn ist seit Einsatzbeginn voll gesperrt.
Alarmiert wurden zunächst die Feuerwehren aus Langenhahn, Enspel, Stockum-Püschen und Bellingen. Der Einsatz begann nach Angaben der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Westerburg um 16.34 Uhr. Hintergrund war ein gemeldeter Gasgeruch an einem Privathaus in Langenhahn.
An der Einsatzstelle bestätigte sich die Lage. Die Kräfte stellten fest, dass Gas aus einem Flüssiggastank austrat. Der Tank befindet sich nach Angaben der Feuerwehr eingelassen im Erdreich. Weitere Angaben zur genauen Ursache des Austritts lagen zunächst nicht vor.
Wegen der Lage vor Ort wurden im weiteren Einsatzverlauf zusätzliche Spezialkräfte nachgefordert. Dazu zählten alle drei Teileinheiten des Gefahrstoffzuges des Landkreises Westerwald. Diese kommen aus Rennerod, Ransbach-Baumbach und Höhr-Grenzhausen.
Ebenfalls nachalarmiert wurde der DRK-Ortsverein Westerburg. Darüber hinaus wurde die Führungsstaffel der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Westerburg zur Unterstützung der Einsatzmaßnahmen alarmiert. Die Einsatzlage erforderte damit eine breite Koordination mehrerer Einheiten.
Zur Sicherung des Einsatzraumes und zum Schutz der Bevölkerung ist die B255 in Langenhahn seit Einsatzbeginn um 16.34 Uhr voll gesperrt. Die Sperrung dauerte nach der ersten Mitteilung der Feuerwehren weiterhin an.
Die Feuerwehr machte zunächst keine Angaben dazu, wie lange die Sperrung bestehen bleiben wird. Auch zu möglichen Umleitungen oder Verkehrsbehinderungen wurden in der Presseerstmeldung keine weiteren Details genannt.
Die Einsatzkräfte führen vor Ort umfangreiche Mess- und Sicherungsmaßnahmen durch. Dabei geht es darum, die Lage rund um den Gasaustritt zu kontrollieren und den Einsatzraum abzusichern.
Zur Ursache des Gasaustritts konnten die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Westerburg zunächst keine Angaben machen. Auch zur Höhe eines möglichen Schadens lagen zum Zeitpunkt der Presseerstmeldung noch keine Informationen vor. Weitere Details sollen voraussichtlich folgen, sobald die Einsatzlage weiter geklärt ist.
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