Kallerbrücke Duisburg wieder frei: Was sich für Verkehr und ÖPNV ändert

Kallerbrücke Duisburg wieder frei: Was sich für Verkehr und ÖPNV ändert
Foto: wal_172619

Teilen:

Die Kallerbrücke Duisburg ist nach rund sieben Wochen Vollsperrung wieder für den Verkehr freigegeben. Gemeint ist der OB-Karl-Lehr-Brückenzug zwischen Ruhrort und Kaßlerfeld, der offiziell am 6. Juni 2026 eröffnet wird. Für Fußgänger, Radfahrer und den Individualverkehr endet damit eine wichtige Sperrphase. Für die Straßenbahn gilt das jedoch noch nicht. Die Linie 901 bleibt wegen weiterer Arbeiten an den Gleisanlagen zunächst eingeschränkt. Die Stadt Duisburg nennt für die Straßenbahn eine längere Sperrung, weil die Anschlussarbeiten aufwendiger sind.

Karl-Lehr-Brücke Duisburg: Verbindung zwischen Ruhrort und Kaßlerfeld

Die Karl-Lehr-Brücke Duisburg gehört zu den wichtigsten Verkehrsachsen der Stadt. Der OB-Karl-Lehr-Brückenzug verbindet die Stadtteile Ruhrort und Kaßlerfeld und ist eine zentrale Nord-Süd-Verbindung über die Ruhr. Nach Angaben der Projektseite treffen dort wichtige Verkehrswege zusammen. Der Brückenzug ist zudem für den Hafenverkehr von Bedeutung. Die nun erfolgte Freigabe betrifft den Fuß- und Radverkehr sowie den Individualverkehr. Damit können viele Wege wieder direkter geführt werden, nachdem der Verkehr während der Vollsperrung großräumig umgeleitet werden musste.

Brückensperrung Duisburg endete nach rund sieben Wochen

Die Vollsperrung des OB-Karl-Lehr-Brückenzugs begann Mitte April 2026. Grund waren zentrale Bauarbeiten, bei denen neue Brückenbauwerke in ihre endgültige Lage gebracht wurden. Die Stadt Duisburg hatte die Sperrung für mehrere Wochen angekündigt. Nach der aktuellen Freigabe ist die Verbindung wieder für Autos, Radfahrer und Fußgänger nutzbar. Für den öffentlichen Nahverkehr bleibt die Lage jedoch noch anders. Die Straßenbahn kann die Brücke zunächst nicht wieder regulär nutzen, weil an den Gleisanlagen weiter gearbeitet wird.

Linie 901 Duisburg bleibt weiter eingeschränkt

Für Fahrgäste der Linie 901 bleibt die Kallerbrücke Duisburg auch nach der Verkehrsfreigabe ein Thema. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft weist darauf hin, dass Straßenbahnen die Karl-Lehr-Brücke zunächst weiterhin nicht befahren können. In der Übergangszeit fahren Ersatzbusse. Die Stadt Duisburg nennt für die Straßenbahnsperrung je nach Abschnitt Angaben bis Ende Juni beziehungsweise bis voraussichtlich 10. Juli 2026. Grund sind die aufwendigeren Anschlussarbeiten an den Gleisen. Fahrgäste sollten deshalb vor der Fahrt die aktuellen Hinweise der DVG prüfen.

OB-Karl-Lehr-Brückenzug bleibt Großprojekt bis Herbst

Mit der Wiederfreigabe ist das Großprojekt noch nicht vollständig abgeschlossen. Nach Angaben der Projektseite sollen weitere Arbeiten, darunter Rückbauarbeiten, bis Oktober 2026 laufen. Für Duisburg ist der neue OB-Karl-Lehr-Brückenzug dennoch ein wichtiger Schritt, weil eine zentrale Verbindung wieder nutzbar wird. Die Gesamtkosten der Maßnahme liegen nach Projektangaben bei mehr als 200 Millionen Euro. Die Kallerbrücke Duisburg steht damit für eines der bedeutenden Infrastrukturprojekte der Stadt in den vergangenen Jahren.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu