Ein rätselhafter Mord und eine verschwundene Stradivari am Bodensee

Helen Dorn Verdammte Familie – ZDF Krimi heute Abend
Tech Daily

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Am heutigen Montag, 15. Juni 2026, zeigt das ZDF um 20:15 Uhr den Krimi Die Toten vom Bodensee: Die Messias. In Österreich steht die Folge ebenfalls bei ORF 2 im Programm. Der Film ist eine Wiederholung aus dem Jahr 2024 und gehört zur deutsch-österreichischen Krimireihe, die ihre Fälle rund um den Bodensee ansiedelt. Im Zentrum steht diesmal kein gewöhnlicher Mordfall, sondern eine geheimnisvolle Violine, um die sich seit Jahrzehnten Legenden ranken. Für das Ermittlerteam wird der Fall schnell komplizierter, weil ein mögliches Motiv nicht nur im Wert des Instruments liegen könnte.

Die Handlung: Ein Toter, ein Luxus-Anwesen und eine fehlende Geige

Jana Wenzel findet ihren Ehemann Christoph tot auf. Er wurde erdrosselt. Bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass aus seiner geheimen Sammlung wertvoller Instrumente eine Violine verschwunden ist. Es handelt sich um die Stradivari Messias, die seit Jahrzehnten als verschollen gilt und in der Folge mit einem unheimlichen Mythos verbunden wird. Wer sie spielt, soll einem gewaltsamen Tod entgegengehen. Doch die Ermittler müssen klären, ob tatsächlich der Aberglaube eine Rolle spielt oder ob der Fall sehr viel irdischer ist. Denn der Ermordete hatte offenbar Kontakt zu einem Hehler-Ring für antike Instrumente.

Luisa Hoffmann wird von ihrer Vergangenheit eingeholt

In Die Toten vom Bodensee: Die Messias ermittelt Micha Oberländer an der Seite von Luisa Hoffmann. Nora von Waldstätten als Hannah Zeiler gehört in dieser Folge nicht mehr zum Ermittlerteam. Gerade Hoffmann rückt stark in den Mittelpunkt, weil der Fall eine Verbindung zu ihrer eigenen Vergangenheit bekommt. Der Name Antonio Zübert taucht auf, ein Mann, der früher durch Hoffmanns Arbeit als verdeckte Ermittlerin überführt wurde. Als er wieder in den Fokus der Ermittlungen gerät, wird aus dem Mordfall auch eine persönliche Bedrohung. Dadurch steht nicht nur die Frage nach dem Täter im Raum, sondern auch das Vertrauen innerhalb des Teams.

Besetzung und Stab von Die Messias

Matthias Koeberlin spielt erneut Micha Oberländer, Alina Fritsch ist als Luisa Hoffmann zu sehen. Zum weiteren Ensemble gehören Hary Prinz als Thomas Komlatschek, Stefan Pohl als Thomas Egger, Daniel Langbein als André Hoffmann und Viola Hornsmann als Liv Hoffmann. In Episodenrollen treten unter anderem Adina Vetter als Jana Wenzel, Luka Dimic als Antonio Zübert, Anja Antonowicz als Josephine Rustemi, Dominik Maringer als Claudio Lüthi und Jona Moro als Venla Strelow auf. Regie führte Michael Schneider. Das Drehbuch stammt von Jeanet Pfitzer, Frank Koopmann und Roland Heep.

Bodensee-Setting zwischen Krimi, Mythos und Grenzregion

Die Reihe Die Toten vom Bodensee lebt seit Jahren von ihrem besonderen Schauplatz. Die Fälle spielen im Grenzraum zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz, wodurch Polizeiarbeit, Landschaft und regionale Atmosphäre miteinander verbunden werden. Auch Die Messias nutzt dieses Setting, ohne daraus nur eine touristische Kulisse zu machen. Der Bodensee wird zum Raum für ein Verbrechen, das alte Legenden, Kunsthandel und persönliche Verstrickungen zusammenführt. Gedreht wurde unter anderem in Vorarlberg, darunter in Bregenz, Dornbirn, Lauterach und Lochau.

Reihen-Hintergrund: Ein Fall aus der Hoffmann-Phase

Die Messias wird von der Produktionsfirma als 19. Film der Reihe geführt. Die ORF-Erstausstrahlung war am 25. Februar 2024, im ZDF lief der Krimi erstmals am 4. März 2024. Innerhalb der Reihe gehört die Folge zur Phase mit Alina Fritsch als Luisa Hoffmann. Später veränderte sich das Ermittlerteam erneut. Gerade deshalb ist die heutige Wiederholung auch für Zuschauer interessant, die die Entwicklung der Reihe nachverfolgen möchten. Der Film zeigt noch einmal die Konstellation Oberländer und Hoffmann, bevor spätere Fälle mit neuen Figuren weitererzählt wurden.

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