Neue Majestäten beim Schützenfest in Wolbeck gekürt

Beim Schützenfest Wolbeck hat Nils Kannenbäumer das Königsschießen gewonnen. Auch weitere Titel wurden vergeben.
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Münster. Nils Kannenbäumer ist neuer Achatius-König in Wolbeck. Beim Schützenfest Wolbeck setzte er sich am Samstag an der Vogelstange durch und übernahm damit die wichtigste Würde der St.-Achatius-Nikolai-Bruderschaft. Neben ihm wurden auch der Nikolai-König und die Kinderkönigin ermittelt.

Entscheidung beim Achatius-Schießen in Wolbeck

Das Königsschießen entwickelte sich am Samstagnachmittag zu einem engen Wettbewerb. Am Ende gelang Nils Kannenbäumer der entscheidende Treffer auf den Vogel. Danach rückte der neue König in den Mittelpunkt des Festes. Die Bruderschaft setzte ihr Programm anschließend mit weiteren traditionellen Stationen fort. Dazu gehörte auch der Gang zum Drostenhof, bevor am Abend im Festzelt weitergefeiert wurde.

Ralph Langkamp und Lisa Rotenberger tragen weitere Titel

Auch in den anderen Wettbewerben des Schützenfestes standen am Samstag die neuen Würdenträger fest. Ralph Langkamp wurde Nikolai-König. Bei den Kindern setzte sich Lisa Rotenberger durch. Sie wurde Kinderkönigin und nahm damit ebenfalls eine besondere Rolle im Festverlauf ein. Die Übergabe der Zeichen für die neuen Titel gehört in Wolbeck fest zum Ablauf des Schützenfestes.

Bruderschaft verbindet Fest mit jahrhundertealter Geschichte

Die St.-Achatius-Nikolai-Bruderschaft Wolbeck zählt zu den traditionsreichen Vereinigungen im Stadtteil. Die Achatius-Bruderschaft führt ihre Entstehung auf die Pestjahre 1348 bis 1350 zurück. Die Nikolai-Bruderschaft verweist ebenfalls auf eine lange historische Linie. Das heutige Schützenfest knüpft an diese Überlieferungen an und verbindet das Königsschießen mit festen Ritualen, die in Wolbeck seit Generationen gepflegt werden.

Programm begann bereits vor dem Schießen

Der Festtag am Samstag war nur ein Teil des mehrtägigen Ablaufs. Schon zuvor waren Vorbereitungen für das Festzelt getroffen worden. Am Freitag standen eine Bruderschaftsmesse und ein Fackelzug auf dem Programm. Am Samstag folgten das Abholen von Fahnen, Präses und Königen, der Gang zum Ehrenmal und anschließend das Schießen an der Hofstraße. Damit verband die Bruderschaft feierliche, historische und gesellige Elemente.

Feier im Festzelt schließt den Tag ab

Nach den Entscheidungen an der Vogelstange verlagerte sich das Schützenfest Wolbeck zunehmend vom Schießstand in die weiteren Feststationen. Die neuen Würdenträger wurden geehrt, bevor der Abend im Festzelt weiterging. Dort stand nicht mehr der Wettbewerb im Mittelpunkt, sondern die gemeinsame Feier der Bruderschaft und ihrer Gäste. Für Wolbeck bleibt das Schützenfest damit einer der festen Termine im Dorfkalender.

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