Rauchwarnung nach Brand bei Elpro in Braunschweig aufgehoben

Brand Mühlhausen Symbolbild
Symbolbild Feuerwehreinsatz

Teilen:

In Braunschweig-Lehndorf hat am Dienstagmorgen, 16. Juni 2026, ein Brand auf dem Gelände des Elektro-Recyclingbetriebs Elpro an der Hannoverschen Straße einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Die Alarmierung erfolgte gegen 8.45 Uhr. Über dem Stadtgebiet war zeitweise eine dunkle Rauchsäule zu sehen. Die Feuerwehr warnte die Bevölkerung wegen der Rauchentwicklung vorsorglich über Warn-Apps. Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten sowie Lüftungen und Klimaanlagen abschalten.

Elpro nennt Lithium-Ionen-Batterie als Auslöser

Elpro zufolge entzündete sich eine Lithium-Ionen-Batterie aus einem Elektrofahrzeug, die für die Verladung vorgesehen war. Anschließend griff das Feuer auf einen benachbarten Kunststoffbunker über. Dadurch entwickelte sich erheblicher Rauch. Die genaue Brandursache wurde weiter untersucht. Verletzt wurde nach aktuellem Stand niemand. Gesicherte Angaben zu einem größeren Schaden lagen zunächst nicht vor.

Rauchwarnung am späten Vormittag aufgehoben

Am Vormittag war das Feuer nach Angaben des Betriebs unter Kontrolle. Kurz darauf gab auch die Feuerwehr Entwarnung wegen der Rauchentwicklung. Die zuvor ausgegebene Warnung wurde gegen 11.05 Uhr aufgehoben. Für die Bevölkerung bedeutete das: Die akute Warnlage wegen Brandgasen bestand nicht mehr. Der Einsatz auf dem Betriebsgelände war damit jedoch nicht automatisch vollständig abgeschlossen, da Nachlöscharbeiten und Kontrollen erforderlich sein können.

Sperrungen rund um die Hildesheimer Straße

Wegen der Löscharbeiten sperrte die Polizei Straßen im Bereich der Hannoverschen Straße. Betroffen war zeitweise auch die Hildesheimer Straße. Stadteinwärts wurde sie zunächst ab der Abfahrt A391 gesperrt, stadtauswärts ab Rudolfplatz. Am späten Vormittag wurden beide Richtungen wieder freigegeben. Die Zufahrt zur Hannoverschen Straße und zu dort ansässigen Betrieben blieb zunächst eingeschränkt.

Lithium-Ionen-Batterien als Risiko für Recyclingbetriebe

Der Brand bei Elpro in Braunschweig verweist auf ein Risiko, das die Entsorgungswirtschaft seit Jahren beschäftigt. Lithiumhaltige Batterien und Akkus können bei mechanischer Beschädigung oder thermischer Belastung Kurzschlüsse entwickeln. Das Umweltbundesamt warnt ausdrücklich davor, Batterien in Hausmüll, Verpackungsmüll, Sperrmüll oder Metallschrott zu entsorgen. Für Recyclingbetriebe entstehen dadurch besondere Gefahren, weil Akkus in Materialströmen beschädigt werden können und Brände in Anlagen schwer beherrschbar machen.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu