
Bei einem Personenunfall im Bereich des Bahnhofs Kamen-Methler ist am Samstag, 11. Juli 2026, ein Mensch ums Leben gekommen. Nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Kamen wurde die Person von einem Zug erfasst und starb noch an der Einsatzstelle. Der betroffene Zug kam mehrere hundert Meter hinter dem Bahnhof zum Stehen. Rund 500 Fahrgäste mussten das Fahrzeug verlassen und konnten anschließend mit einem Ersatzzug weiterfahren.
Die Freiwillige Feuerwehr Kamen wurde nach eigenen Angaben um 13.09 Uhr unter dem Einsatzstichwort „TH 2 Person Zug“ zum Bahnhof Kamen-Methler gerufen. Vor Ort bestätigte sich ein Personenunfall. Ein Mensch war von einem Zug erfasst worden. Die Person starb noch am Einsatzort.
Zu den näheren Umständen des Geschehens machte die Feuerwehr keine Angaben. Auch zur Identität der verstorbenen Person wurden keine Informationen veröffentlicht. Damit blieb zunächst offen, wie es zu dem Vorfall gekommen war. Spekulationen über den Ablauf oder mögliche Hintergründe verbieten sich auf Grundlage der bislang vorliegenden Informationen.
Der betroffene Zug kam nach Angaben der Feuerwehr mehrere hundert Meter hinter dem Bahnhof zum Stillstand. Da eine Weiterfahrt nicht möglich war, musste der mit rund 500 Fahrgästen besetzte Zug geräumt werden. Die Reisenden wurden geordnet aus den Wagen geführt.
Für die Fahrgäste stand anschließend ein Ersatzzug bereit. Sie konnten direkt umsteigen und ihre Fahrt in Richtung Bielefeld fortsetzen. Die Feuerwehr unterstützte dabei die Maßnahmen der Deutschen Bahn und der Polizei. Angaben zu längeren Wartezeiten, Zugausfällen oder weiteren Einschränkungen im Bahnverkehr enthielt die Mitteilung nicht.
Die Räumung eines mit mehreren Hundert Menschen besetzten Zuges erforderte eine koordinierte Zusammenarbeit der Einsatzkräfte. Neben der sicheren Begleitung der Reisenden musste der Bereich um die Unfallstelle für die weiteren Maßnahmen freigehalten werden.
Während des Einsatzes kümmerten sich Einsatzkräfte um vier Personen, die den Vorfall unmittelbar miterlebt hatten. Die Feuerwehr teilte nicht mit, ob es sich dabei um Fahrgäste, Bahnmitarbeiter oder andere Zeugen handelte. Weitere verletzte Personen wurden in der Meldung nicht genannt.
Die Betreuung der Augenzeugen gehörte neben der Räumung des Zuges zu den Aufgaben am Einsatzort. Zu einer möglichen weiterführenden Betreuung der vier Betroffenen machte die Feuerwehr keine Angaben. Auch über ihren Zustand wurden keine näheren Informationen veröffentlicht.
An dem Einsatz waren mehrere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Kamen beteiligt. Ausgerückt waren die Einheiten Kamen-Methler, Kamen-Wasserkurl, Kamen-Westick und Kamen-Mitte. Hinzu kamen die hauptamtliche Wache, der Einsatzführungsdienst und der Pressesprecher der Feuerwehr.
Ebenfalls vor Ort waren der Rettungsdienst, ein Notarzt, Kräfte der Polizei und der Notfallmanager der Deutschen Bahn. Die verschiedenen Stellen arbeiteten bei der Versorgung der Betroffenen, der Räumung des Zuges und den weiteren Maßnahmen im Bereich der Unfallstelle zusammen.
Welche Zugverbindung konkret betroffen war, ging aus der Mitteilung nicht hervor. Genannt wurde lediglich, dass der bereitgestellte Ersatzzug seine Fahrt in Richtung Bielefeld fortsetzte.
Die Feuerwehr konnte ihren Einsatz nach eigenen Angaben gegen 16 Uhr beenden. Zwischen der Alarmierung um 13.09 Uhr und dem Einsatzende lagen damit knapp drei Stunden. Die offizielle Mitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Kamen wurde am Samstag um 16.29 Uhr veröffentlicht.
Bestätigt sind bislang der Tod einer Person, die Räumung des Zuges mit rund 500 Fahrgästen und die Betreuung von vier Menschen, die das Geschehen unmittelbar beobachtet hatten. Weitere gesicherte Einzelheiten zu den Umständen des Personenunfalls lagen zunächst nicht vor.
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