Schalke 04 mischt im Werben um Christopher Olivier mit

Helen Dorn Verdammte Familie – ZDF Krimi heute Abend
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Der FC Schalke 04 soll sich mit einer Verpflichtung von Christopher Olivier beschäftigen. Der 20 Jahre alte Defensivspieler steht beim VfB Stuttgart unter Vertrag, kam bislang aber überwiegend für die zweite Mannschaft zum Einsatz. Neben dem Bundesliga-Aufsteiger sollen auch Hannover 96 und der dänische Erstligist Bröndby IF um den österreichischen U21-Nationalspieler werben. Ein Wechsel steht nicht fest.

Schalke soll Interesse an Olivier hinterlegt haben

Nach Informationen des kicker beschäftige sich inzwischen auch Schalke 04 mit Olivier. Damit könnte sich der Kreis der Interessenten erweitern. Hannover und Bröndby sollen bereits seit mehreren Wochen mit dem Spieler und dem VfB Stuttgart verhandeln. Olivier habe bei den Stuttgarter Verantwortlichen zudem seinen Wunsch hinterlegt, den Verein zu verlassen.

Eine Einigung zwischen Schalke, dem Spieler und dem VfB soll bislang nicht vorliegen. Auch ein konkretes Angebot der Gelsenkirchener ist nicht bekannt. Das Interesse könnte jedoch Bewegung in die Gespräche bringen, da Hannover und Bröndby bereits mit unterschiedlichen Ablösevorstellungen in den Transferpoker gegangen sein sollen.

Hannover sei laut kicker bereit, 750.000 Euro für Olivier zu investieren. Bröndby biete demnach rund eine halbe Million Euro mehr und käme damit auf etwa 1,25 Millionen Euro. Ob der VfB eines der Angebote akzeptieren würde, sei weiterhin offen.

VfB Stuttgart soll sich bislang gegen Verkauf wehren

Bereits Anfang Juli hatte der kicker berichtet, Olivier sei sich grundsätzlich sowohl mit Hannover 96 als auch mit Bröndby IF einig. Stuttgart habe den Verteidiger zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht ziehen lassen wollen. Der VfB soll zunächst geplant haben, Olivier während der Saisonvorbereitung bei den Profis zu beobachten.

Die Ausgangslage für den Bundesligisten ist komfortabel. Olivier besitzt nach Angaben von Transfermarkt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028. Der VfB steht daher nicht unter unmittelbarem Verkaufsdruck. Gleichzeitig könnte ein Wettbieten zwischen mehreren Klubs die mögliche Ablösesumme erhöhen.

Schon im Winter 2025 hatte es Berichte über einen möglichen Abschied gegeben. Damals sollen sich mehrere österreichische Vereine mit Olivier beschäftigt haben. Ein Wechsel kam jedoch nicht zustande. In der vergangenen Saison entwickelte sich der vielseitig einsetzbare Rechtsfuß anschließend zu einem wichtigen Spieler der Stuttgarter zweiten Mannschaft.

Christopher Olivier ist flexibel einsetzbar

Olivier wurde am 31. Januar 2006 geboren und besitzt die österreichische sowie die südafrikanische Staatsangehörigkeit. Transfermarkt führt ihn hauptsächlich als rechten Verteidiger. Der 1,87 Meter große Rechtsfuß kann allerdings auch auf anderen Positionen in der Abwehr und im Mittelfeld eingesetzt werden. Sein Vertrag beim VfB läuft bis 2028.

Der Defensivspieler wechselte 2022 in den Nachwuchs des VfB Stuttgart. In der Saison 2025/26 kam er regelmäßig für die zweite Mannschaft in der 3. Liga zum Einsatz. Der kicker nennt für diese Spielzeit fünf Vorlagen sowie einen Notendurchschnitt von 3,43.

Seine Entwicklung wurde zwischenzeitlich durch eine schwere Verletzung gebremst. Im November 2024 erlitt Olivier während eines Länderspiels mit einer österreichischen Nachwuchsauswahl eine Knöchelfraktur und musste operiert werden. Danach arbeitete er sich wieder in die Stuttgarter U21 zurück.

VfB Stuttgart

Olivier gehört zur österreichischen U21

Olivier spielt international für Österreich. Im Oktober 2025 feierte er nach Angaben des VfB Stuttgart sein Debüt in der österreichischen U21. In einem EM-Qualifikationsspiel gegen Dänemark wurde er in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Im März 2026 stand er beim 2:1 gegen Belarus über die gesamte Spielzeit auf dem Platz.

VfB Stuttgart

Seine regelmäßigen Einsätze im Nachwuchs-Nationalteam und in der 3. Liga dürften erklären, weshalb mehrere Klubs auf ihn aufmerksam geworden sein sollen. Hannover könnte ihm eine Perspektive in der 2. Bundesliga bieten. Bröndby würde mit der dänischen Superliga und möglichen internationalen Einsätzen werben. Schalke könnte Olivier dagegen einen direkten Schritt in die Bundesliga ermöglichen.

Welche sportliche Perspektive die drei Vereine konkret in den Gesprächen aufgezeigt haben sollen, ist nicht bekannt. Ebenso offen ist, ob Olivier einen der Interessenten bevorzugt. Fest steht lediglich, dass der Spieler nach den bisherigen Berichten wechseln möchte und sich mehrere Klubs mit ihm beschäftigen sollen.

Wettbieten möglich, aber noch keine Entscheidung

Das Interesse von Schalke könnte die Verhandlungsposition des VfB verbessern. Während Hannover laut kicker 750.000 Euro investieren wolle, soll Bröndby rund 1,25 Millionen Euro bieten. Eine belegte Ablösesumme oder ein offizielles Angebot von Schalke gibt es bislang nicht.

Damit bleibt die Personalie offen. Olivier könnte Stuttgart verlassen, falls sich der VfB mit einem Interessenten auf die Bedingungen verständigt. Ebenso wäre denkbar, dass die Schwaben den bis 2028 gebundenen Spieler behalten. Eine offizielle Bestätigung der beteiligten Vereine liegt bislang nicht vor.

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