
Borussia Dortmund wolle die Gespräche über einen möglichen Transfer von Konstantinos Karetsas vorantreiben. Der 18 Jahre alte Grieche vom KRC Genk solle perspektivisch die Nachfolge von Julian Brandt antreten. Eine Einigung zwischen den Vereinen gebe es allerdings noch nicht. Vor allem bei den finanziellen Vorstellungen würden der BVB und der belgische Klub weiterhin auseinanderliegen.
Nach Berichten von Sky und den Ruhr Nachrichten seien die Dortmunder Verantwortlichen Lars Ricken und Ole Book nach Belgien gereist. Dort würden sie direkt mit den Verantwortlichen des KRC Genk über die Bedingungen eines möglichen Wechsels sprechen. Die Reise zeige, dass der BVB seine Bemühungen um Karetsas intensivieren wolle.
Ricken und Book könnten bei den Gesprächen ausloten, ob sich die unterschiedlichen Ablösevorstellungen der beiden Klubs noch annähern ließen. Über eine konkrete oder bereits feststehende Summe könne derzeit nicht gesprochen werden. Entscheidend sei lediglich, dass Borussia Dortmund und Genk finanziell bislang noch keine gemeinsame Grundlage gefunden hätten.
Damit bleibe der Ausgang der Verhandlungen vollständig offen. Die Reise der Dortmunder Führungskräfte nach Genk bedeute weder, dass ein Abschluss unmittelbar bevorstehe, noch dass der Transfer bereits grundsätzlich beschlossen sei. Solange keine Einigung zwischen den Vereinen erzielt worden sei, würde Karetsas Spieler des KRC Genk bleiben.
Borussia Dortmund wolle Karetsas verpflichten, um die Nachfolge von Julian Brandt zu regeln. Das Interesse des Bundesligisten an dem jungen Griechen sei bereits seit mehreren Wochen bekannt. Der BVB würde damit bei seiner Kaderplanung auf einen erst 18 Jahre alten Spieler setzen, der aktuell für den belgischen Klub KRC Genk auflaufe.
Karetsas könnte bei einem Wechsel eine wichtige Rolle in der künftigen Dortmunder Offensive übernehmen. Wegen seines jungen Alters würde eine Verpflichtung zugleich eine langfristig ausgerichtete Personalentscheidung darstellen. Konkrete sportliche Planungen oder eine festgelegte Position im Dortmunder Kader seien jedoch nicht bekannt.
Auch eine Einigung mit dem Spieler allein würde für einen Transfer nicht ausreichen. Borussia Dortmund müsste sich zunächst mit dessen Verein über die finanziellen und vertraglichen Bedingungen verständigen. Gerade diese Gespräche würden derzeit den entscheidenden Punkt darstellen.
Die größte Hürde seien weiterhin die unterschiedlichen Ablösevorstellungen. Borussia Dortmund würde Karetsas gerne verpflichten, der KRC Genk müsste einem Verkauf jedoch ebenfalls zustimmen. Nach den vorliegenden Informationen lägen die Positionen beider Seiten noch auseinander.
Wie groß der Abstand zwischen den Vorstellungen tatsächlich sei, bleibe offen. Eine verlässliche Ablösesumme gebe es deshalb nicht. Ebenso wenig lasse sich derzeit absehen, ob eine mögliche Einigung durch feste Zahlungen, Bonusregelungen oder andere Bestandteile erreicht werden könnte. Entsprechende Details seien nicht bestätigt und könnten daher nicht als Bestandteil eines möglichen Transfers dargestellt werden.
Die persönlichen Gespräche in Belgien könnten dazu dienen, die jeweiligen Positionen genauer abzugleichen. Ob daraus ein Durchbruch entstehen würde, sei allerdings ungewiss. Auch ein Scheitern der Verhandlungen wäre weiterhin möglich.
Die Dortmunder würden den Transfer offenbar gerne noch vor dem Beginn ihrer Japan-Tour abschließen. Diese solle am 26. Juli beginnen. Karetsas könnte in diesem Fall frühzeitig zur Mannschaft stoßen und die weiteren Teile der Vorbereitung mit dem BVB absolvieren.
Der gewünschte Zeitplan würde den Verhandlungen zusätzliche Dringlichkeit verleihen. Er stelle jedoch keine Garantie für eine rechtzeitige Einigung dar. Sollte Genk den Dortmunder Bedingungen nicht zustimmen oder der BVB die Forderungen des belgischen Klubs nicht erfüllen wollen, könnte sich die Entscheidung weiter verzögern.
Ein Abschluss vor dem 26. Juli sei deshalb lediglich das Ziel der Dortmunder Verantwortlichen. Eine verbindliche Frist, nach deren Ablauf der Transfer ausgeschlossen wäre, sei nicht bekannt.
Der mögliche Wechsel von Konstantinos Karetsas zu Borussia Dortmund würde damit weiterhin von den Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen abhängen. Ole Book und Lars Ricken sollten mit ihrer Reise nach Belgien versuchen, die Gespräche entscheidend voranzubringen. Die Ruhr Nachrichten berichteten am Mittwoch ebenfalls von einem persönlichen Treffen der Klubverantwortlichen in Genk.
Noch sei allerdings nichts entschieden. Weder Borussia Dortmund noch der KRC Genk hätten einen Wechsel bestätigt. Auch eine feststehende Ablösesumme gebe es nicht. Erst wenn beide Vereine eine vollständige Einigung erzielen würden, könnte Karetsas tatsächlich nach Dortmund wechseln.
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