
Bei einem Brand im Städtischen Krankenhaus Kiel sind am Donnerstagnachmittag zwei Menschen schwer verletzt worden. Das Feuer war gegen 15 Uhr in einem Patientenzimmer ausgebrochen, in dem sich zu diesem Zeitpunkt noch mehrere Patienten befanden. Beschäftigte der Station brachten die Betroffenen aus dem Raum und begannen noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit eigenen Löschversuchen. Insgesamt wurden 25 Patienten sowie mehrere an der Rettung beteiligte Klinikmitarbeiter medizinisch untersucht.
Nach Angaben der Feuerwehr Kiel wurden alle Patienten aus dem betroffenen Bereich in Sicherheit gebracht. Die Klinik brachte sie anschließend auf anderen, nicht vom Feuer betroffenen Stationen unter. Zwei Feuerwehrtrupps gingen unter schwerem Atemschutz in den verrauchten Bereich vor, um den Brand zu bekämpfen und die angrenzenden Räume zu kontrollieren.
Das Feuer konnte nach Angaben der Einsatzkräfte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Wie groß der entstandene Sachschaden ist und wodurch der Brand im Patientenzimmer ausgelöst wurde, war zunächst nicht bekannt.
Bei dem Brand im Städtischen Krankenhaus Kiel erlitten zwei Menschen schwere Verletzungen. Sie wurden unmittelbar auf die Intensivstation des Krankenhauses gebracht. Acht weitere Personen mussten wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung behandelt werden.
Rettungsdienst und Klinikpersonal untersuchten sowohl die 25 betroffenen Patienten als auch die Beschäftigten, die an der Rettung beteiligt gewesen waren. Sämtliche Verletzten und Betroffenen konnten direkt im Städtischen Krankenhaus versorgt werden. Weitere Transporte in andere Kliniken waren laut Feuerwehr nicht erforderlich.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit rund 70 Einsatzkräften vor Ort. Während des Einsatzes übernahmen freiwillige Feuerwehren die Absicherung der verwaisten Wachen der Berufsfeuerwehr.
Die Feuerwehr hob besonders das schnelle Handeln des Klinikpersonals hervor. Die Beschäftigten hätten die Patienten entschlossen aus dem Gefahrenbereich gebracht und bis zum Eintreffen der Feuerwehr Löschmaßnahmen eingeleitet. Auch die anschließende Untersuchung und Versorgung der Betroffenen sei gemeinsam durch Klinikpersonal und Rettungsdienst erfolgt.
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