Druckgasbehälter explodieren bei Brand in Leverkusener Gärtnerei

Druckgasbehälter explodieren bei Brand in Leverkusener Gärtnerei
Symbolfoto: Jonas Augustin / unsplash

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Ein Brand Gärtnerei Leverkusen hat am Dienstagnachmittag einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Gegen 16 Uhr gingen bei der Leitstelle mehrere Anrufe zu einem Feuer in der Heinrich-Lübke-Straße im Stadtteil Schlebusch-Nord ein. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchsäule sichtbar. Insgesamt waren 57 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen vor Ort. Verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehr niemand.

Brand Schlebusch-Nord: Anbau steht bei Eintreffen in Vollbrand

Aufgrund der eingehenden Meldungen alarmierte die Leitstelle beide Wachen der Berufsfeuerwehr, den Einsatzführungsdienst, zwei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr sowie eine Einheit des Rettungsdienstes. Noch bevor die ersten Kräfte die Einsatzstelle erreichten, waren mehrere kleinere Druckgasbehälter vor beziehungsweise bei ihrem Eintreffen explodiert.

Vor Ort stand ein schwer zugänglicher Anbau eines Gärtnereibetriebes vollständig in Flammen. Ein Trupp unter Atemschutz begann sofort mit der Brandbekämpfung und setzte dafür ein B-Rohr ein. Das Feuer konnte nach Angaben der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht werden. Eine weitere Ausbreitung wurde damit verhindert.

NINA Warnung Leverkusen wegen starker Rauchentwicklung

Die deutliche Rauchentwicklung führte dazu, dass die Bevölkerung über die Warn-App NINA informiert wurde. Damit reagierte die Feuerwehr auf die Rauchwolke, die bereits aus größerer Entfernung wahrgenommen werden konnte. Nach dem ersten Löscherfolg übernahmen weitere Trupps unter Atemschutz die Nachlöscharbeiten und setzten dabei C-Rohre ein.

Bei dem Feuer Leverkusen Schlebusch wurde niemand verletzt. Nach Abschluss der Löscharbeiten blieb die Einsatzstelle zunächst unter Kontrolle der Einsatzkräfte. Anschließend wurde sie an die Polizei übergeben. Angaben zur Ursache des Feuers machte die Feuerwehr in ihrer Meldung nicht.

Umweltamt prüft Asbest und weitere mögliche Schadstoffe

Wegen der Art des Brandes und der starken Rauchentwicklung wurde zusätzlich das Umweltamt zur Einsatzstelle gerufen. Geprüft wurde insbesondere, ob Asbest oder andere Schadstoffe eine Rolle spielen könnten. Nach der Bewertung des Umweltamtes besteht für angrenzende Gärten eine konkrete Entwarnung hinsichtlich dort angebauter Lebensmittel.

Obst und Gemüse aus den benachbarten Gärten kann demnach weiterhin verzehrt werden, wenn es zuvor mit klarem Wasser gewaschen wird. Diese Einschätzung ist vor allem für Anwohner im Umfeld des Gärtnereibrands Leverkusen relevant, nachdem die Rauchentwicklung zwischenzeitlich so stark gewesen war, dass eine Warnung über NINA ausgelöst wurde.

57 Einsatzkräfte und 16 Fahrzeuge bei Rauchentwicklung Leverkusen

Feuerwehr und Rettungsdienst waren insgesamt mit 57 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen beteiligt. Im Einsatz befanden sich neben der Berufsfeuerwehr auch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Rettungsdienst. Die Kombination aus Vollbrand, schwer zugänglichem Gebäudeteil, explodierten Druckgasbehältern und starker Rauchentwicklung machte einen entsprechend umfangreichen Einsatz erforderlich.

Der Brand Gärtnerei Leverkusen war nach Angaben der Feuerwehr rasch unter Kontrolle. Menschen kamen nicht zu Schaden. Offen bleibt zunächst, wodurch das Feuer in dem Anbau des Gärtnereibetriebes ausgelöst wurde. Die weitere Bearbeitung der Einsatzstelle liegt nach der Übergabe bei der Polizei.

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