Neuer Passau-Krimi heute: Eine Rückkehr bringt Mia in Bedrängnis

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Mit einem neuen Fall aus Niederbayern setzt Das Erste am Donnerstagabend seine Krimireihe Ein Krimi aus Passau fort. Wer einmal lügt. Ein Krimi aus Passau läuft heute, 17. September 2026, um 20.15 Uhr im Ersten. Die Erstausstrahlung ist bis 21.45 Uhr angesetzt und damit Teil des DonnerstagsKrimis. In der ARD Mediathek wird der Film als elfte Folge der Reihe geführt. Eine klassische Staffelnummer weist die ARD für das Format nicht aus.

Im Mittelpunkt stehen erneut Frederike Bader, gespielt von Marie Leuenberger, ihre Tochter Mia, dargestellt von Nadja Sabersky, und der Passauer Privatdetektiv Ferdinand Zankl, den Michael Ostrowski verkörpert. Dieses Mal wird die Geschichte der Familie Bader unmittelbar zum Ausgangspunkt des neuen Falls.

Mias verschollener Vater steht plötzlich vor ihr

Mia Bader wird mit einer Person konfrontiert, die sie seit Jahren nicht gesehen hat: Ihr Vater Adam Nolan, gespielt von Raphaël von Bargen, taucht unerwartet in Passau auf.

Mia ist mit der Erklärung aufgewachsen, ihr Vater sei als Journalist untergetaucht, weil er sich durch seine Arbeit mächtige Gegner gemacht habe. Tatsächlich hatte ihre Mutter Frederike ihr diese Geschichte jedoch nur erzählt, um andere Hintergründe zu verbergen. Für Frederike ist Adams Rückkehr deshalb alles andere als beruhigend.

Schon bald gerät Adam Nolan in den Mittelpunkt polizeilicher Ermittlungen. In einem Antiquariat in der Passauer Altstadt kommt ein Buchhändler ums Leben. Nolan hatte sich dort zuvor auffällig nach einem bestimmten Kinderbuch erkundigt. Er bestreitet, für den Tod verantwortlich zu sein.

Damit gerät auch Mia in einen Konflikt. Gerade erst ist ihr Vater wieder in ihrem Leben aufgetaucht, schon steht sie vor der Frage, wie viel sie ihm überhaupt glauben kann. Frederike und Ferdinand Zankl beginnen ihrerseits nachzuforschen und stoßen darauf, dass Nolan offenbar nicht allein wegen seiner Tochter nach Passau gekommen ist. Wie der Fall zusammenhängt und was tatsächlich hinter seiner Rückkehr steckt, löst der Film erst im weiteren Verlauf auf.

Marie Leuenberger und Michael Ostrowski wieder im Zentrum

Die etablierten Hauptrollen bleiben auch im elften Film unverändert. Marie Leuenberger spielt Frederike Bader, Michael Ostrowski ist als Privatdetektiv Ferdinand Zankl zu sehen und Nadja Sabersky übernimmt erneut die Rolle von Mia Bader.

Zum weiteren bekannten Ensemble gehören Stefan Rudolf als Kriminaloberrat Mohn, Xenia Tiling als Kriminalhauptkommissarin Hermine Grill und Bettina Mittendorfer als Roswitha Hertel. Marco Eschrich spielt KHK Piontek.

Eine zentrale Episodenrolle übernimmt Raphaël von Bargen als Adam Nolan. Zudem gehören Valery Tscheplanowa als Ivana Radenkovic, Gerd Anthoff als Anton Hofer, Marlina Mitterhofer als Chloe Wagner und Niklas Marian Müller als Markus Aigner zur Besetzung des neuen Films.

Drehorte in Passau, München und Umgebung

Die Produktion entstand nicht nur an den Schauplätzen der Reihe in Passau. Nach Angaben des Bayerischen Rundfunks wurden der zehnte und elfte Film zwischen 9. Oktober und 9. Dezember 2025 hintereinander produziert. Gedreht wurde in Passau, München und Umgebung.

Damit bleibt die Drei-Flüsse-Stadt auch optisch ein wichtiger Bestandteil der Reihe. Schauplätze in der Passauer Altstadt spielen im neuen Film erneut eine Rolle, darunter das Antiquariat, das zum Ausgangspunkt der Ermittlungen wird.

Produziert wurde Wer einmal lügt von der Hager Moss Film GmbH im Auftrag von ARD Degeto Film und Bayerischem Rundfunk.

Daniel Rübesam führt Regie

Die Regie führte Daniel Rübesam. Das Drehbuch stammt von Michael Vershinin und Robert Hummel. Für die Kamera war Roland Stuprich verantwortlich. Die Musik komponierten David Reichelt und David Schoch.

Das Erste plant für den Film von 20.15 bis 21.45 Uhr insgesamt 90 Minuten Sendezeit ein. Die eigentliche Videofassung in der ARD Mediathek hat eine Länge von rund 89 Minuten. Der Film wird mit Untertiteln und Audiodeskription angeboten.

Vorheriger Passau-Krimi erreichte 5,3 Millionen Zuschauer

Die neue Folge trifft auf ein Publikum, das der Reihe zuletzt besonders zahlreich folgte. Am vergangenen Donnerstag, 10. September, zeigte Das Erste den zehnten Film Verlorene Seelen. Ein Krimi aus Passau.

Die lineare Reichweite lag bei 5,30 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 26,5 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen sahen rund 270.000 Menschen zu, dort lag der Marktanteil bei 8,2 Prozent.

Damit geht Wer einmal lügt unmittelbar eine Woche nach dem zehnten Film auf Sendung. Die Geschichte der Reihe ist damit zugleich noch nicht beendet. Für Oktober 2026 ist der Dreh von zwei weiteren Passau-Krimis angekündigt. Die Arbeitstitel lauten Mit wehenden Fahnen und Am Pranger. Marie Leuenberger und Michael Ostrowski sollen darin erneut als Frederike Bader und Ferdinand Zankl auftreten.

Passau-Krimi bereits in der ARD Mediathek

Wer nicht bis zur Fernsehausstrahlung warten möchte, kann den neuen Film bereits streamen. Wer einmal lügt. Ein Krimi aus Passau steht seit 7. September 2026 in der ARD Mediathek zur Verfügung.

Die ARD gibt für den einzelnen Film derzeit eine Verfügbarkeit bis 7. September 2027 um 20.14 Uhr an. Gleichzeitig sind alle bislang elf Filme der Reihe als Box-Set in der Mediathek verfügbar.

Im linearen Fernsehen beginnt die Erstausstrahlung heute um 20.15 Uhr im Ersten. Für die Nacht auf Freitag ist zudem eine Wiederholung angekündigt. Im Mittelpunkt des elften Falls steht jedoch weniger ein gewöhnlicher neuer Auftrag für Ferdinand Zankl als eine Vergangenheit, die Frederike und Mia Bader unvermittelt wieder einholt.

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