Mannheim und Karlsruhe erleben spätsommerlichen Samstag

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

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Der Samstag bringt vielerorts ruhiges Wetter, bei den Temperaturen zeigen sich allerdings erhebliche Unterschiede. Besonders warm wird es in Mannheim und Karlsruhe mit 27 Grad. Auch Freiburg erreicht etwa 27 Grad, örtlich sind dort Werte nahe 28 Grad möglich. Stuttgart und Saarbrücken kommen auf 26 Grad. Deutlich kühler bleibt es dagegen in Hamburg, Kiel, Bremen und Rostock. Dort sorgt ein schwacher Tiefausläufer beziehungsweise eine sich abschwächende Kaltfront für mehr Wolken und stellenweise etwas Regen.

Auffällig sind außerdem die niedrigen Temperaturen während der Nacht und am frühen Morgen. Am Flughafen München werden nur 2 Grad erwartet. Karlsruhe, Nürnberg und Augsburg starten bei lediglich 3 Grad. In Karlsruhe ergibt sich damit zwischen dem morgendlichen Tiefstwert und dem Höchstwert am Nachmittag eine Spanne von 24 Grad.

Ruhige Wetterlage mit großen Temperaturunterschieden

Grundsätzlich steht der Samstag unter Hochdruckeinfluss. Für viele Städte bedeutet das trockenes und freundliches Wetter bei überwiegend schwachem Wind. Mannheim und Karlsruhe mit 27 Grad gehören dabei zu den wärmsten Orten der vorliegenden DWD-Stationsvorhersagen.

Mannheim startet bei 4 Grad und erreicht am Nachmittag 27 Grad. Es bleibt trocken und überwiegend heiter. In Karlsruhe werden 3 bis 27 Grad erwartet, ebenfalls bei trockenem und heiterem Wetter. Stuttgart kommt von 5 auf 26 Grad, Saarbrücken von 7 auf 26 Grad. Auch dort bleibt es trocken und überwiegend heiter.

In Freiburg werden etwa 6 Grad am Morgen und rund 27 Grad am Nachmittag erwartet. Örtlich kann die Temperatur nahe 28 Grad steigen. Das Wetter bleibt nach den vorliegenden Daten trocken und überwiegend sonnig.

Frankfurt am Main erreicht nach einem Tiefstwert von 5 Grad bis zu 25 Grad. Auch Wiesbaden bewegt sich bei etwa 5 bis 25 Grad. In beiden Städten bleibt es überwiegend trocken und freundlich. In der Nacht und am frühen Morgen kann regional Nebel auftreten.

Nebel zwischen Kassel, Erfurt, Nürnberg und München möglich

Örtlicher Nebel ist einer der wenigen Aspekte, die am frühen Samstagmorgen für Einschränkungen sorgen könnten. Der Schwerpunkt liegt in einem Streifen über Kassel, Fulda, Erfurt, Würzburg, Nürnberg, Augsburg und München.

Für Erfurt werden 6 bis 23 Grad erwartet. Am frühen Morgen kann sich örtlich Nebel bilden, anschließend soll es trocken und überwiegend heiter bleiben. Nürnberg erreicht nach lediglich 3 Grad am Morgen bis zu 24 Grad. Auch dort ist zunächst örtlich Nebel möglich. Augsburg weist ebenfalls eine Spanne von 3 bis 24 Grad auf.

Besonders groß ist der Unterschied am Flughafen München. Dort kann die Temperatur nachts auf 2 Grad fallen, am Nachmittag werden 23 Grad erwartet. Nach möglichem Frühnebel bleibt es trocken und überwiegend freundlich.

Der Nebel kann in den betroffenen Gebieten in der Nacht und während der frühen Morgenstunden die Sicht einschränken. Für Autofahrer, die bereits früh unterwegs sind, kann das zeitweise relevant sein.

Hamburg, Kiel, Bremen und Rostock deutlich kühler

Während Mannheim, Karlsruhe, Stuttgart, Saarbrücken und Freiburg noch einmal ausgesprochen warme Septemberwerte erreichen, präsentiert sich der Samstag in Hamburg, Kiel, Bremen und Rostock wolkenreicher.

Für Hamburg werden 7 bis 18 Grad erwartet. Häufig ziehen Wolken durch. Im Zusammenhang mit dem schwachen Tiefausläufer ist geringer Niederschlag möglich, größere Regenmengen werden nicht erwartet.

Kiel startet bei 10 Grad und erreicht 18 Grad. Nach einem wolkigen Beginn kann es zeitweise freundlicher werden. Nennenswerter Niederschlag wird nicht erwartet. Bremen kommt auf 7 bis 19 Grad. Auch dort ist es wolkiger, geringer Niederschlag durch den schwachen Tiefausläufer ist möglich.

In Rostock liegen die Temperaturen zwischen 10 und 17 Grad. Eine sich auflösende Kaltfront sorgt dort zeitweise für Bewölkung, örtlich kann leichter Niederschlag fallen.

Auch Hannover bleibt mit 7 bis 20 Grad vergleichsweise gemäßigt. Die Bewölkung nimmt zu, nennenswerter Niederschlag wird jedoch nicht erwartet. Münster erreicht ebenfalls 20 Grad nach 7 Grad am Morgen. Dort ist es zeitweise bewölkt und überwiegend trocken.

Berlin, Leipzig und Dresden meist trocken

In Berlin bewegen sich die Temperaturen zwischen 5 und 22 Grad. Es bleibt überwiegend trocken, zeitweise können dichtere Wolken auftreten. Magdeburg erreicht nach 5 Grad am Morgen bis zu 23 Grad und bleibt ebenfalls überwiegend trocken bei zeitweiliger Bewölkung.

Leipzig kommt auf 7 bis 23 Grad. Der Tag verläuft weitgehend trocken und überwiegend freundlich. Für Dresden werden 6 bis 22 Grad erwartet, dort soll es überwiegend trocken und heiter bleiben.

Köln/Bonn erreicht 24 Grad nach 9 Grad am Morgen. Es bleibt überwiegend trocken, zeitweise treten mehr Wolken auf. In Düsseldorf liegen die Werte zwischen 11 und 22 Grad. Auch dort wird weitgehend trockenes Wetter erwartet, allerdings zeitweise mit stärkerer Bewölkung.

Der Wind spielt am Samstag nach den vorliegenden DWD-Daten keine größere Rolle. Für die genannten Stationen wird überwiegend schwacher Wind erwartet. Warnrelevante Böen sind nicht ausgewiesen.

DWD erwartet keine markanten Wetterentwicklungen

Nach dem DWD-Warnlagebericht vom 25. September 2026, 10:30 Uhr, und der DWD-Wochenvorhersage Wettergefahren vom selben Tag um 11 Uhr gibt es für Samstag, 26. September, KEINE amtliche markante Wetterwarnung, KEINE Unwetterwarnung und KEINE extreme Unwetterwarnung für Deutschland.

Der DWD beschreibt die Lage ausdrücklich als „meist keine markanten Wetterentwicklungen“. Für Schleswig-Holstein und Hamburg sowie Niedersachsen und Bremen heißt es zudem, es seien voraussichtlich keine warnwürdigen Wettererscheinungen zu erwarten.

Diese Einschätzung entspricht dem Stand vom Freitagabend, 25. September 2026, gegen 18:25 Uhr. Weil Nebel und mögliche Frostlagen kleinräumig auftreten können, könnte der DWD kurzfristig noch eine einfache Wetterwarnung der Stufe 1 herausgeben. Eine solche Warnung lag zu diesem Datenstand jedoch nicht vor.

Was das Wetter am Samstag praktisch bedeutet

Eine Sturm- oder Unwetterlage ist nach dem zugrunde liegenden DWD-Warnstand nicht zu erwarten. Die größte Aufmerksamkeit verlangt am Morgen möglicher Nebel rund um Kassel, Fulda, Erfurt, Würzburg, Nürnberg, Augsburg und München. Dort können die Sichtverhältnisse zeitweise eingeschränkt sein.

In Hamburg, Bremen, Kiel und Rostock sollte bei Aktivitäten im Freien zumindest zeitweise mit mehr Wolken gerechnet werden. In Hamburg, Bremen und Rostock ist örtlich leichter Niederschlag möglich.

Besonders günstig sind die Bedingungen für Veranstaltungen im Freien in Mannheim, Karlsruhe, Stuttgart, Freiburg und Saarbrücken. Dort bleibt es trocken und die Höchstwerte erreichen 26 bis örtlich nahe 28 Grad. Bei körperlich anstrengenden Aktivitäten am Mittag und frühen Nachmittag ist bei diesen Temperaturen etwas Vorsicht sinnvoll. Eine Hitzewarnung des DWD liegt allerdings nicht vor.

Bis zu 28 Grad sind für Ende September spätsommerlich

Temperaturen von 27 bis örtlich nahe 28 Grad sind Ende September klar spätsommerlich. Zum Vergleich: Das bundesweite Septembermittel der Referenzperiode 1991 bis 2020 liegt bei rund 13,8 Grad. Dabei handelt es sich um ein Monatsmittel und nicht um einen durchschnittlichen Tageshöchstwert.

Der September 2026 war bereits in seinen ersten Wochen an zahlreichen Messstationen vergleichsweise warm. Bis zum 23. September lagen mehrere Stationen 2 bis mehr als 3 Grad über ihrem langjährigen Septembermittel. In Düsseldorf wurde bis dahin beispielsweise ein Monatsmittel von 17,5 Grad erreicht. Das waren 2,4 Grad mehr als im dortigen Klimamittel.

Ein abrupter Wetterumschwung zeichnet sich unmittelbar danach nicht ab. Laut DWD-Wochenvorhersage werden auch für Sonntag und Montag keine markanten Wetterentwicklungen erwartet. Die spätsommerlich hohen Temperaturen können damit zunächst anhalten.

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