BVB will weiter mit Niko Kovac planen: Das ist der Vertragsstand

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Borussia Dortmund und Trainer Niko Kovac steuern auf eine weitere Zusammenarbeit zu. Der Vertrag des 54-Jährigen läuft noch bis zum 30. Juni 2027. Eine erneute Verlängerung ist bislang nicht offiziell verkündet worden. Die Führung des Bundesligisten macht jedoch seit Monaten deutlich, dass sie über 2027 hinaus mit Kovac zusammenarbeiten möchte. Nach einem aktuellen Bericht der Ruhr Nachrichten vom Sonntag laufen die Gespräche, eine Unterschrift soll zeitnah folgen.

Damit zeichnet sich bei einer wichtigen Personalie des BVB Kontinuität ab. Geschäftsführer Sport Lars Ricken hatte zuletzt öffentlich das enge Vertrauensverhältnis zu Kovac hervorgehoben. Vor dem Bundesligaspiel beim VfB Stuttgart sagte Ricken bei Sky auf eine mögliche Verlängerung angesprochen: „Das könnte durchaus sinnvoll sein.“ Zugleich verwies er darauf, dass zwischen ihm und Kovac ein großes Vertrauensverhältnis und gegenseitige Wertschätzung entstanden seien.

Niko Kovacs aktueller Vertrag läuft bis 2027

Kovac hatte Borussia Dortmund im Februar 2025 übernommen. Sein erster Vertrag war zunächst bis zum 30. Juni 2026 datiert. Bereits im August 2025 verlängerte der BVB die Zusammenarbeit vorzeitig um ein Jahr bis zum 30. Juni 2027. Der Verein begründete die Entscheidung damals unter anderem mit der sportlichen Entwicklung nach Kovacs Amtsantritt.

Der Trainer hatte Dortmund in der Saison 2024/25 auf Tabellenplatz elf übernommen und mit der Mannschaft noch die Qualifikation für die Champions League geschafft. Bei der Vertragsverlängerung im August 2025 erklärte Kovac, das Trainerteam habe großes Vertrauen gespürt und wolle den eingeschlagenen Weg fortsetzen. Geschäftsführer Sport Lars Ricken bezeichnete das gegenseitige Vertrauen damals als Grundlage der Zusammenarbeit.

Nun geht es bereits um die nächste Vertragsperiode. Offiziell bestätigt ist bislang weder eine neue Laufzeit noch der Abschluss einer Vereinbarung.

Lars Ricken bestätigt grundsätzliches Interesse

Dass Borussia Dortmund Kovac behalten möchte, ist dagegen kein neues Signal. Bereits im Frühjahr hatte die Vereinsführung eine längerfristige Zusammenarbeit in Aussicht gestellt. Sky berichtete im Mai, der BVB wolle den Vertrag grundsätzlich über 2027 hinaus verlängern. Kovac selbst sagte damals nach einem Bundesligaspiel, er fühle sich in Dortmund sehr wohl und die Zusammenarbeit mit Mannschaft und Vereinsführung funktioniere gut.

Auch im Sommer blieb die Personalie auf der Agenda. Die Ruhr Nachrichten berichteten Ende Mai, dass der Verein neben weiteren Personalentscheidungen auch eine Verlängerung mit seinem Cheftrainer vorantreibe. Anfang August wurde Geschäftsführer Sport Lars Ricken in einem Interview erneut nach Kovacs Zukunft gefragt. Dabei wurde deutlich, dass der Trainer weiterhin großes Vertrauen in der sportlichen Führung genießt.

Der aktuelle Bericht der Ruhr Nachrichten vom 27. September geht einen Schritt weiter. Demnach laufen Gespräche, und innerhalb des Klubs herrscht keine Unruhe wegen der bislang fehlenden Unterschrift. Eine konkrete Vertragsdauer nennt Borussia Dortmund selbst weiterhin nicht.

Berichte über Vertrag bis 2029 oder 2030 nicht bestätigt

Über die mögliche Laufzeit eines neuen Arbeitspapiers gibt es unterschiedliche Angaben. SPORT1 berichtete im Juni unter Berufung auf eigene Informationen, eine Verlängerung um zwei oder drei Jahre bis 2029 beziehungsweise 2030 sei im Gespräch. Auch eine Anpassung der Bezüge sei vorgesehen. Eine offizielle Bestätigung des BVB dafür liegt bislang nicht vor.

Andere Berichte hatten zuvor eine kürzere Vertragsverlängerung ins Spiel gebracht. Fest steht deshalb gegenwärtig nur: Kovac ist bis zum Sommer 2027 gebunden und Borussia Dortmund hat öffentlich Interesse an einer Fortsetzung der Zusammenarbeit erkennen lassen. Über die konkrete Dauer eines möglichen neuen Vertrags gibt es noch keine bestätigte Vereinsangabe.

Vertragsfrage ist Teil der längerfristigen BVB-Planung

Die Trainerentscheidung ist für Borussia Dortmund zugleich Teil der längerfristigen sportlichen Planung. Trainer und Vereinsführung arbeiten bei der Zusammenstellung und Entwicklung des Kaders eng zusammen. Im Sommer 2026 war Kovac auch in die sportlichen Planungen für die neue Saison eingebunden. Geschäftsführer Ricken erklärte im August, der Kader solle weiter qualitativ verstärkt werden.

Eine längerfristige Bindung des Cheftrainers würde dem Verein damit auch Klarheit für weitere Personalentscheidungen geben. Schon bei der Vertragsverlängerung 2025 hatte Sportdirektor Sebastian Kehl betont, dass eine frühzeitige Klärung der Trainerfrage wichtig sei, damit sich Mannschaft und Verantwortliche auf die sportlichen Aufgaben konzentrieren könnten.

Hinzu kommt, dass auch Rickens eigener Vertrag derzeit bis zum 30. Juni 2027 läuft. Berichte von Sky und anderen Medien bringen deshalb beide Personalentscheidungen zeitlich miteinander in Verbindung. Ricken selbst hat deutlich gemacht, dass er seine Arbeit beim BVB fortsetzen möchte. Eine offiziell bestätigte Reihenfolge, wonach zwingend zunächst Ricken und anschließend Kovac unterschreiben muss, hat Borussia Dortmund bislang jedoch nicht bekannt gegeben.

Offizielle Verkündung steht noch aus

Damit ist die Richtung klarer als der konkrete Vertragsinhalt. Borussia Dortmund möchte mit Niko Kovac weiterarbeiten, und auch der Trainer hat wiederholt seine Zufriedenheit mit der Situation beim BVB zum Ausdruck gebracht. Die Gespräche über eine Fortsetzung über den Sommer 2027 hinaus laufen.

Eine neue Vertragslaufzeit, finanzielle Details oder ein verbindlicher Termin für die Unterschrift sind bislang nicht vom Verein bestätigt worden. Der bestehende Vertrag gilt weiterhin bis zum 30. Juni 2027. Erst eine offizielle Mitteilung des BVB würde die nächste Vertragsverlängerung endgültig festschreiben.

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