„Stralsund: Kreuzfeuer“ heute bei 3sat: Nina Petersen gerät unter Beschuss

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Der sechste Fall der ZDF-Krimireihe „Stralsund“ kehrt ins Fernsehen zurück. „Stralsund – Kreuzfeuer“ läuft heute, Dienstag, 29. September 2026, um 20:15 Uhr bei 3sat. Der rund 89 Minuten lange Thriller mit Katharina Wackernagel in der Hauptrolle endet nach aktueller Programmplanung um 21:45 Uhr. In der Nacht auf Mittwoch ist zudem eine weitere Ausstrahlung ab 02:10 Uhr vorgesehen. Es handelt sich nicht um eine Erstausstrahlung: Seine Premiere im ZDF hatte „Kreuzfeuer“ bereits am 31. Januar 2015.

Der Film ist Folge 6 der Reihe „Stralsund“ und knüpft unmittelbar an einschneidende Ereignisse des Vorgängers „Freier Fall“ an. Im Mittelpunkt steht erneut Kriminalkommissarin Nina Petersen, gespielt von Katharina Wackernagel. Der Krimi verbindet einen akuten Polizeieinsatz mit der persönlichen Belastung seiner Hauptfigur, ohne den eigentlichen Fall auf ein klassisches Rätsel um einen unbekannten Verdächtigen zu reduzieren.

Darum geht es in „Stralsund: Kreuzfeuer“

Eine zunächst gewöhnliche Verkehrskontrolle eskaliert innerhalb kürzester Zeit. Die Streifenpolizisten Sabine Lieber und Uwe Berger halten einen Autofahrer wegen eines defekten Rücklichts an. Der Mann reagiert gewalttätig und löst damit einen Großeinsatz aus. Wenig später erreicht die Polizei die Nachricht von Schüssen auf dem Rathausplatz.

Nina Petersen ist zu diesem Zeitpunkt gerade erst nach einer Schussverletzung wieder in den Dienst zurückgekehrt. Ihr Vorgesetzter Gregor Meyer hält die Rückkehr für problematisch und verlangt von ihr eine psychologische Beratung. Petersen selbst will möglichst schnell wieder arbeiten. Der neue Einsatz lässt ihr dafür allerdings kaum Zeit. Gemeinsam mit ihren Kollegen Karl Hidde und Max Morolf wird sie in eine Lage hineingezogen, bei der die Polizei selbst zum Ziel wird.

Der Film setzt damit stärker als manche andere Folge der Reihe auf eine unmittelbare Bedrohungslage. Die Identität des bewaffneten Mannes wird bereits früh offengelegt. Die Spannung entsteht vor allem aus der Frage, welche Ziele er verfolgt und wie die Ermittler die Situation unter Kontrolle bekommen.

Katharina Wackernagel führt die Besetzung an

Katharina Wackernagel spielt erneut Nina Petersen. Alexander Held ist als Karl Hidde zu sehen, Wanja Mues spielt Max Morolf und Michael Rotschopf den Vorgesetzten Gregor Meyer. Zum weiteren Ensemble gehören André M. Hennicke als Klaus Ewert, Michaela Caspar als Maren Fenske, Anke Retzlaff als Sabine Lieber, Harald Schrott als Michael Broder und Jasmin Gerat als Martina Görges. Auch Matthias Komm, Rainer Piwek, Theresa Berlage, Michael Epp und Stephan Schad gehören zur Besetzung.

Eine besondere Rolle spielt die Vorgeschichte von Nina Petersen. „Kreuzfeuer“ folgt direkt auf den fünften Film „Freier Fall“, der Ende Dezember 2013 erstmals ausgestrahlt wurde. Darin stand Benjamin Lietz, gespielt von Wotan Wilke Möhring, noch einmal besonders im Mittelpunkt. Für Möhring war es der Abschied als regulärer Ermittler der Reihe. „Kreuzfeuer“ greift die Folgen dieser Entwicklung für Petersen auf und führt das Team ohne Lietz als aktiven Ermittler weiter.

Regie und Drehbuch von „Kreuzfeuer“

Regie führte Lars-Gunnar Lotz. Das Drehbuch stammt von Martin Eigler und Sven Poser, die bereits an vorherigen „Stralsund“-Filmen beteiligt waren. Für die Kamera war Jan Prahl verantwortlich, die Musik schrieb Oliver Kranz. Produziert wurde der Film von Network Movie für das ZDF.

Die Dreharbeiten liefen nach Produktionsangaben vom 26. August bis 26. September 2014. Gedreht wurde in Norddeutschland, darunter in Stralsund und Umgebung. Die Hansestadt bildet damit nicht nur den Namen der Reihe, sondern erneut einen wesentlichen Teil der sichtbaren Kulisse.

Erstausstrahlung erreichte fast sieben Millionen Zuschauer

Im ZDF war „Stralsund – Kreuzfeuer“ erstmals am Samstag, 31. Januar 2015, um 20:15 Uhr zu sehen. Die Premiere erreichte nach Angaben der Produktionsfirma 6,97 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil lag bei 22,2 Prozent. Damit erzielte der sechste Film ein deutlich größeres Publikum als sein unmittelbarer Vorgänger bei dessen Premiere.

„Stralsund – Freier Fall“, die vorherige Folge der Reihe, war am 30. Dezember 2013 erstmals im ZDF ausgestrahlt worden. Damals schalteten 5,95 Millionen Menschen ein, der Marktanteil lag bei 18,4 Prozent.

Damit gewann die Reihe zwischen dem fünften und sechsten Film bei der jeweiligen Erstausstrahlung mehr als eine Million Zuschauer hinzu. Gerade für „Kreuzfeuer“ bedeuteten die 6,97 Millionen Zuschauer einen starken Wert für den damaligen ZDF-Samstagskrimi.

„Stralsund: Kreuzfeuer“ auch in der Mediathek

Wer die Ausstrahlung um 20:15 Uhr verpasst, kann den Krimi nicht nur bei der nächtlichen Wiederholung sehen. „Stralsund – Kreuzfeuer“ steht nach den aktuellen Angaben von 3sat vom 22. September 2026 um 10:00 Uhr bis zum 22. September 2027 im Streamingangebot zur Verfügung.

Die heutige Fernsehausstrahlung ist mit 1 Stunde und 29 Minuten ausgewiesen. 3sat programmiert anschließend ab 21:45 Uhr das Filmmagazin „kinokino“. In der Nacht beginnt die erneute Ausstrahlung von „Kreuzfeuer“ um 02:10 Uhr.

Für Zuschauer, die die „Stralsund“-Reihe chronologisch verfolgen, ist der sechste Film zugleich ein wichtiger Übergang: Nach dem personellen Einschnitt in „Freier Fall“ rückt Nina Petersen endgültig ins Zentrum der veränderten Ermittlerkonstellation. „Kreuzfeuer“ verbindet diesen Neustart mit einem Fall, bei dem die Beamten selbst unmittelbar in Gefahr geraten.

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