
Münster-Hiltrup/AI. An einer der meistbefahrenen Kreuzungen in Hiltrup hat die Stadt Münster eine neue Verkehrsregelung eingeführt. Seit Kurzem regelt eine geänderte Ampelschaltung in Hiltrup den Verkehr an der Kreuzung Westfalenstraße, Meesenstiege und Merkureck. Ziel der Maßnahme ist es, die Zahl der Unfälle zwischen Autos, Radfahrenden und zu Fuß Gehenden zu verringern.
Die Kreuzung war in den vergangenen Jahren immer wieder in den Schlagzeilen. Vor allem beim Abbiegen kam es dort zu gefährlichen Situationen, weil Autofahrende Radfahrende oder Fußgängerinnen und Fußgänger übersahen. Die Stadt hat auf diese Unfallhäufungen reagiert und die Signalanlage neu programmiert.
Die wesentliche Neuerung ist eine eigene Grünphase für den Rad- und Fußverkehr. Während dieser Zeit bleibt der Autoverkehr stehen. Damit sollen Konflikte beim gleichzeitigen Abbiegen vermieden werden. Autofahrende, die von der Westfalenstraße in die Meesenstiege oder ins Merkureck abbiegen, bekommen ein separates Signal. Auch in Richtung Innenstadt gibt es für Linksabbieger ein eigenes Ampelzeichen.
Vergleichbare Lösungen gibt es bereits an anderen Unfallschwerpunkten in Münster. Dort zeigen die Auswertungen der Stadt, dass die Zahl der Abbiegeunfälle deutlich gesunken ist. Ob sich dieser Effekt auch in Hiltrup einstellt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Die Stadt will die Situation beobachten und die Daten auswerten.
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