Vor Friedrich Merz: Anne König mit bestem Erststimmenergebnis für ihre Partei

Kubicki verlangt parlamentarischen Vertrauensbeweis von Merz
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Bei der Bundestagswahl 2025 setzte sich Anne König (CDU) im Wahlkreis Borken II mit einem herausragenden Erststimmenergebnis durch. Mit 47,9 % der Stimmen erzielte sie den höchsten Wert für einen CDU-Kandidaten bundesweit. Damit übertraf sie sogar Friedrich Merz, der im Hochsauerlandkreis auf 47,7 % kam. Auch unter den SPD-Kandidaten konnte niemand ein besseres Ergebnis als König erreichen

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Bundestagswahl 2025 im Wahlkreis Borken II

Die CDU gewann den Wahlkreis Borken II souverän mit 47,9 % der Erststimmen, ein deutlicher Anstieg gegenüber 2021, als sie 43,7 % erreichte. Die SPD erlitt hingegen starke Verluste und fiel von 25,4 % (2021) auf 19,6 % zurück. Auch die Grünen verloren an Zuspruch und kamen nur noch auf 9,6 % (2021: 12,4 %).

Besonders auffällig ist der deutliche Stimmenzuwachs der AfD, die ihren Anteil mehr als verdoppeln konnte. Sie stieg von 4,8 % (2021) auf 13,3 %. Die FDP musste hingegen massive Verluste hinnehmen und fiel von 11,8 % (2021) auf 4,4 %.

Andere Erststimmengewinner

Vergleicht man das Abschneiden mit anderen Kandidaten, fällt auf: Nur einige AfD-Politiker erzielten höhere Erststimmenanteile. Steffen Janich gewann in der Sächsischen Schweiz-Osterzgebirge mit 49,1 %, Tino Chrupalla erreichte in Görlitz 48,9 % und Karsten Hilse kam im Wahlkreis Bautzen I auf 48,3 %. Bei der Linken konnte nur Gregor Gysi mit 41,8 % in Berlin-Treptow-Köpenick ein ähnlich starkes Resultat für seine Partei erzielen.

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Münster verliert Platz als Stadt mit niedrigstem AfD-Ergebnis

Eine Veränderung gab es beim bisher niedrigsten AfD-Erststimmenanteil bundesweit. Bisher hielt Münster diesen Titel, doch nun liegt Köln II mit 6,0 % auf dem letzten Platz. Münster folgt mit 6,5 % der Erststimmen auf Rang zwei. Auch bei den Zweitstimmen liegt Münster mit 6,9 % nur knapp vor Köln II, das mit 6,3 % den niedrigsten Wert aufweist.

Die Ergebnisse im Wahlkreis Borken II spiegeln den allgemeinen Trend im Münsterland wider: Eine erstarkte CDU, Verluste bei SPD und Grünen sowie eine deutlich gewachsene AfD.

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