
Münster. Das Vainstream Rockfest in Münster ist am Freitag trotz extremer Temperaturen mit einem vollen ersten Festivaltag gestartet. Rund 20.000 Besucherinnen und Besucher feierten auf dem Gelände am Hawerkamp, während die Hitze für Veranstalter, Sicherheitskräfte und Fans zur größten Herausforderung wurde. Musikalischer Höhepunkt war am Abend der Auftritt von Rise Against auf der Hauptbühne.
Die Temperaturen lagen am Nachmittag deutlich über 30 Grad. Laut Wetterkontor wurden für Münster zeitweise 39 Grad gemeldet, gefühlt sogar bis zu 48 Grad. Auf dem Festivalgelände suchten viele Besucher Schatten, Wasserstellen und gekühlte Bereiche auf. Der Veranstalter hatte zusätzliche Maßnahmen vorbereitet: In der Halle Süd standen rund 6000 Quadratmeter klimatisierte Fläche zur Verfügung, außerdem gab es Trinkwasserstellen, Duschen und Wasserflaschen für besonders belastete Bereiche vor den Bühnen. Nach Medienangaben kam es an einzelnen Wasserstellen dennoch zu längeren Wartezeiten.
Auf den Bühnen spielten am Freitag unter anderem Siamese, Pennywise, All Time Low, Social Distortion, Landmvrks, Bury Tomorrow und Shoreline. Den Abschluss auf der Hauptbühne übernahm Rise Against. Die Band aus Chicago spielte am Abend vor erschöpften, aber weiter feiernden Fans und beendete ihr Set gegen 22.30 Uhr. Parallel lief das Programm auf der Green Hell Club Stage noch bis in die Nacht weiter. Während des Abends wurde außerdem der erste Headliner für das Vainstream Rockfest 2027 bekanntgegeben: Lorna Shore sollen im kommenden Jahr in Münster auftreten. Das Festival 2027 ist für den 25. und 26. Juni angekündigt.
Neben den Konzerten spielte am Freitag auch das Revival des Münster Monster Mastership eine wichtige Rolle. Die Halfpipe vor der Halle Münsterland war Teil des Festivalgeländes und erinnerte an die lange Skateboard-Geschichte der Stadt. Nach Medienangaben waren unter anderem Titus Dittmann, Julius Dittmann und internationale Skateboard-Gäste vor Ort. Oberbürgermeister Tilman Fuchs besuchte das Gelände ebenfalls. Für Münster verbindet das Wochenende damit zwei Szenen, die seit Jahrzehnten zur Stadtgeschichte gehören: Punk- und Hardcore-Fans auf der einen, Skateboard-Kultur auf der anderen Seite.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu