
Dülmen. In Dülmen hat die Polizei Coesfeld ein mutmaßliches Drogenlabor ausgehoben. Bei der Durchsuchung einer Wohnung und dazugehöriger Kellerräume stellten Ermittler nach Polizeiangaben Betäubungsmittel im geschätzten Wert von rund 200.000 Euro sicher. Gegen den beschuldigten Mann wurde Untersuchungshaft angeordnet.
Ausgangspunkt waren Ermittlungen der Kriminalpolizei Coesfeld gegen einen Mann aus Dülmen. Auf Grundlage eines Durchsuchungsbeschlusses kontrollierten die Beamten am Mittwoch, 23. April 2026, die Privatwohnung des Beschuldigten sowie Kellerräume in einem Mehrparteienhaus. Dort fanden sie größere Mengen unterschiedlicher Drogen und ein Labor, das laut Polizei zur Herstellung von Amphetamin genutzt worden sein soll.
Insgesamt wurden etwa zehn Kilogramm Betäubungsmittel sichergestellt, darunter Cannabisprodukte, Kokain, Amphetamin, Methamphetamin, synthetisches Heroin und LSD. Hinzu kamen rund 150 Kilogramm Chemikalien und weitere Rohstoffe, die nach Angaben der Polizei zur Herstellung von Amphetamin geeignet sein sollen. Den Wert der gefundenen Drogen beziffert die Polizei auf rund 200.000 Euro.
Der Beschuldigte wurde einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Die Ermittlungen dauern an. Landrat Dr. Schulze Pellengahr wertete den Fund als wichtigen Erfolg im Kampf gegen Drogenkriminalität. Thomas Eder, Abteilungsleiter der Polizei, betonte, durch die Sicherstellung seien gefährliche Stoffe nicht in Umlauf gelangt.
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