Exhibitionismus an der Aa in Ibbenbüren: Polizei sucht Fahrradfahrer

Nach exhibitionistischen Handlungen an der Aa in Ibbenbüren sucht die Polizei Zeugen und mögliche weitere Geschädigte.
Symbolfoto

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Ibbenbüren. Nach einem Vorfall auf einem Fuß- und Radweg an der Aa in Ibbenbüren ermittelt die Polizei wegen Exhibitionismus. Eine 25-jährige Frau war am Dienstagabend, 12. Mai 2026, gegen 17.55 Uhr in der Nähe der Kreuzung Bekassinenweg/Memelweg unterwegs, als sie von einem unbekannten Mann auf einem Fahrrad passiert wurde. Kurz darauf hielt der Mann nach Angaben der Polizei an einer Holzbrücke an.

Frau flüchtet nach Vorfall an der Holzbrücke

Als sich die 25-Jährige der Brücke näherte, stand der Mann entblößt neben seinem Fahrrad und verhielt sich in schamverletzender Weise. Die Frau reagierte sofort und entfernte sich in eine andere Richtung. Der Täter fuhr anschließend erneut an ihr vorbei und flüchtete mit dem Fahrrad in unbekannte Richtung. Eine Fahndung im Nahbereich blieb ohne Erfolg.

Polizei nennt Beschreibung des Tatverdächtigen

Der gesuchte Mann soll etwa 25 Jahre alt und ungefähr 1,70 Meter groß sein. Nach der bisherigen Beschreibung hat er kurze braune Haare und trug zur Tatzeit eine dunkelbraune Wildlederjacke. Die Polizei bittet Zeugen, die am Dienstagabend im Bereich der Aa, der Holzbrücke oder der Kreuzung Bekassinenweg/Memelweg etwas Auffälliges beobachtet haben, sich zu melden.

Auch mögliche weitere Geschädigte sollen sich melden

Die Ermittler schließen nicht aus, dass es weitere Betroffene geben könnte. Hinweise nimmt die Polizei in Ibbenbüren unter der Telefonnummer 05451/591-4315 entgegen. Exhibitionismus ist nach § 183 StGB strafbar. Wer selbst betroffen ist, sollte sich zunächst in Sicherheit bringen, anschließend den Notruf 110 wählen und der Polizei möglichst genaue Angaben zu Aussehen, Kleidung, Fluchtrichtung und besonderen Merkmalen des Täters machen.

Polizei rät: Abstand halten und Hilfe holen

Die Polizei empfiehlt Betroffenen, in einer solchen Situation Ruhe zu bewahren, den Täter nicht weiter zu beachten und sich zügig zu entfernen. Wer sich bedroht fühlt, sollte gezielt andere Menschen ansprechen und um Hilfe bitten. Wichtig ist außerdem, räumliche Distanz aufzubauen und nach dem Vorfall schnell die Polizei zu informieren, damit Ermittlungen eingeleitet und mögliche weitere Taten verhindert werden können.

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