Pfingstwetter: NRW sonnig, Südwesten bis 34 Grad

Nach mildem Start: Wetter in Münster kippt deutlich
Foto: Caroline Muffert

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NRW/Deutschland. Das Pfingstwetter in Deutschland bringt vielen Regionen ein frühsommerliches bis hochsommerliches langes Wochenende. Besonders im Süden, Südwesten und Westen steigen die Temperaturen deutlich an. Nordrhein-Westfalen kann sich auf viel Sonne und Werte bis 31 Grad einstellen. Noch heißer wird es am Oberrhein und in Teilen Baden-Württembergs, wo nach aktuellen Prognosen bis zu 34 Grad möglich sind. Deutlich angenehmer bleibt es dagegen an den Küsten und im Norden.

Hochdrucklage bringt viel Sonne nach Deutschland

Verantwortlich für das sommerliche Pfingstwetter ist eine stabile Hochdrucklage, die warme Luft nach Deutschland führt. Dadurch setzt sich in vielen Teilen des Landes ruhiges, sonniges und trockenes Wetter durch. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes werden von Sonntag bis Dienstag besonders am Oberrhein sehr hohe Werte erwartet. In der Südwesthälfte Deutschlands sind regional bis zu 34 Grad möglich. Im Nordosten fällt das Temperaturniveau etwas niedriger aus, dort werden eher Werte zwischen 26 und 30 Grad erreicht. Am Pfingstsonntag kann es im Norden zudem mehr Wolken und einzelne Schauer geben.

Nordrhein-Westfalen erwartet viel Sonne und bis zu 31 Grad

Für Nordrhein-Westfalen fällt die Prognose ausgesprochen freundlich aus. Bereits am Freitag werden nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes bis zu 29 Grad erreicht, im Bergland bleibt es mit etwa 24 Grad etwas kühler. Am Samstag steigen die Temperaturen weiter an. Dann sind in NRW 27 bis 31 Grad möglich, selbst in höheren Lagen werden noch etwa 25 Grad erwartet. Dazu bleibt es überwiegend trocken und sonnig. Auch der Pfingstsonntag zeigt sich freundlich, allerdings sind im Bergland einzelne Schauer oder kurze Gewitter nicht völlig ausgeschlossen. Am Pfingstmontag werden erneut 27 bis 31 Grad erwartet.

Südwesten wird zum Hitze-Schwerpunkt an Pfingsten

Die höchsten Temperaturen konzentrieren sich über Pfingsten voraussichtlich auf den Südwesten Deutschlands. Besonders Baden-Württemberg, der Oberrhein, das Rhein-Main-Gebiet und angrenzende Regionen bekommen hochsommerliche Werte. In Baden-Württemberg werden am Samstag 26 bis 32 Grad erwartet. Am Pfingstsonntag und Pfingstmontag nennt der Deutsche Wetterdienst dort Höchstwerte zwischen 27 und 33 Grad. Für Dienstag sind in der Region Karlsruhe sogar bis zu 34 Grad möglich. Damit bleibt die Hitze nicht nur auf das Wochenende begrenzt, sondern kann sich in Teilen des Südwestens auch zu Beginn der neuen Woche fortsetzen.

Auch Hessen und Bayern bekommen hochsommerliche Werte

Hessen gehört ebenfalls zu den warmen Regionen des Pfingstwochenendes. Dort werden am Freitag 26 bis 29 Grad erwartet, am Samstag steigen die Werte auf bis zu 31 Grad. Am Sonntag kann es noch heißer werden, örtlich sind bis zu 32 Grad möglich. Im Bergland sind einzelne Schauer oder Gewitter nicht ausgeschlossen, insgesamt bleibt der Wettercharakter aber sonnig und trocken. Auch Bayern bekommt einen deutlichen Vorgeschmack auf den Sommer. Dort werden am Wochenende vielerorts Werte nahe oder über 30 Grad erwartet. Für Pfingstsonntag und Pfingstmontag sind regional bis zu 33 Grad möglich.

Norden bleibt wärmer als zuletzt, aber weniger heiß

Während der Süden und Südwesten teils in den Bereich hochsommerlicher Hitze kommen, bleibt das Wetter im Norden gemäßigter. Für viele Küstenregionen sind deutlich niedrigere Werte zu erwarten als am Oberrhein oder in Süddeutschland. Am Pfingstsonntag kann es im Norden dichter bewölkt sein, dazu sind einzelne Schauer möglich. Die Temperaturen liegen dort teils nur bei 20 bis 25 Grad. Damit bleibt es zwar freundlich und für Ausflüge häufig angenehm, aber die 30-Grad-Marke wird nicht so verbreitet erreicht wie im Westen, Süden und Südwesten. Gerade an den Küsten dürfte das Pfingstwetter deshalb deutlich weniger belastend ausfallen.

Berlin und Brandenburg erleben einen sommerlichen Samstag

Auch Berlin und Brandenburg bekommen sommerliche Bedingungen. Am Freitag bleibt es dort zunächst noch etwas wolkiger, die Temperaturen liegen zwischen 22 und 25 Grad. Der Samstag bringt dann voraussichtlich den bislang heißesten Tag des Jahres mit bis zu 30 Grad. Dazu werden viel Sonnenschein und nur wenige Quell- oder Schleierwolken erwartet. Am Pfingstsonntag bleibt es überwiegend sonnig, die Höchstwerte liegen meist zwischen 25 und 29 Grad. Damit gehört die Region zwar nicht zu den größten Hitze-Hotspots, erlebt aber ebenfalls ein deutlich sommerliches Feiertagswochenende.

Waldbrandgefahr steigt vor allem in Bayern

Das sonnige und trockene Wetter hat auch eine Schattenseite. In Bayern steigt die Waldbrandgefahr deutlich. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wird am Samstag in Teilen der Nordhälfte des Freistaats Stufe 4 von 5 im Waldbrandgefahrenindex erreicht. Ab Sonntag soll diese hohe Gefahrenstufe für etwa die Hälfte Bayerns gelten, mit weiter steigender Tendenz bis Dienstag. Besonders der Norden Bayerns ist betroffen. In der Oberpfalz und in Unterfranken wurden vorsorglich Überwachungsflüge angekündigt. Behörden mahnen deshalb zu besonderer Vorsicht in Waldgebieten, vor allem beim Umgang mit Feuer, Zigaretten und Grillstellen.

Pfingstausflüge brauchen Sonnenschutz und etwas Wetterblick

Für viele Menschen wird Pfingsten damit ein ideales Wochenende für Freibad, Grillabend, Garten, Fahrradtour oder Ausflug. Gleichzeitig sollten vor allem in den heißeren Regionen Pausen, Schatten und ausreichend Getränke eingeplant werden. Das gilt besonders für Kinder, ältere Menschen und alle, die längere Zeit draußen unterwegs sind. In NRW bleibt das Wetter zwar überwiegend stabil, im Bergland sind einzelne Schauer oder kurze Gewitter aber nicht ausgeschlossen. Wer Ausflüge plant, sollte deshalb neben Sonnenschutz auch die regionale Wetterentwicklung im Blick behalten. Insgesamt steht Deutschland ein sehr sonniges, warmes und regional heißes Pfingstwochenende bevor.

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