
Das Erste zeigt heute Nacht, Samstag, 04. Juli 2026, um 23.40 Uhr den Film „Der Zürich-Krimi: Borchert und die letzte Hoffnung“. Die Ausstrahlung ist bis 01.10 Uhr angesetzt, damit umfasst der Programmplatz 90 Minuten. Der Film selbst wird mit einer Länge von rund 88 Minuten geführt. Es handelt sich nicht um eine Erstausstrahlung, sondern um eine Wiederholung: „Borchert und die letzte Hoffnung“ ist die dritte Folge der ARD-Krimireihe und wurde erstmals am 8. Februar 2018 im Ersten gezeigt.
Im Zentrum der Handlung steht zunächst ein scheinbar überschaubares Mandat. Louise Schneider und ihre Tochter Viola wenden sich an Dominique Kuster, nachdem Anton Schneider, Ehemann und Vater der beiden Frauen, gestorben ist. Der Mann litt an Multipler Sklerose. Viola vermutet Behandlungsfehler seines Neurologen Dr. Markus Hoffer und will juristisch gegen ihn vorgehen. Thomas Borchert, der weiterhin als „Anwalt ohne Lizenz“ auftritt, beginnt nachzuforschen. Aus einem möglichen Arzthaftungsfall wird rasch ein deutlich größerer Kriminalfall.
Für Dominique Kuster ist das Mandat heikel. Der beschuldigte Arzt wird ausgerechnet von ihrem Vater, dem bekannten Anwalt Dr. Reto Zanger, vertreten. Dennoch bleibt Borchert an dem Fall dran. Eine Obduktion bringt neue Erkenntnisse: Anton Schneider starb nicht einfach an seiner Erkrankung. Hinweise auf toxisch wirkende Substanzen und assistierte Sterbehilfe führen dazu, dass Louise Schneider plötzlich selbst unter Mordverdacht gerät. Borchert will ihre Unschuld belegen und stößt dabei auf Verbindungen zu einer Pharmafirma.
Christian Kohlund spielt erneut Thomas Borchert, den früheren Top-Manager mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn. Ina Paule Klink ist als Dominique Kuster zu sehen. Zu den weiteren Rollen gehören Felix Kramer als Marco Furrer, Robert Hunger-Bühler als Dr. Reto Zanger, Jenny Schily als Louise Schneider, Lucie Heinze als Viola Schneider, Angela Roy als Marlene Vogt, Beat Marti als Anton Schneider und Nicki von Tempelhoff als Dr. Markus Hoffer. Außerdem wirken Susi Banzhaf, Christian Hockenbrink, Gerhard Garbers und Till Wonka mit.
Regie führte Roland Suso Richter, das Drehbuch stammt von Wolf Jakoby. Produziert wurde „Borchert und die letzte Hoffnung“ von Graf Film im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Dreharbeiten zu dieser und einer weiteren Folge der Reihe wurden im Juni 2017 abgeschlossen. Gedreht wurde seit April 2017 in Zürich und Prag. Zürich bleibt dabei der zentrale Spielort der Reihe, auch wenn Teile der Produktion wie bei mehreren Zürich-Krimis nicht ausschließlich in der Schweiz entstanden. Sichtbare Zürcher Schauplätze und die Atmosphäre der Stadt prägen den Fall dennoch deutlich.
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