
Das Erste zeigt am Freitag, 5. Juni 2026, den Schwedenkrimi „Maria Wern, Kripo Gotland: Stille Wasser“. Die Ausstrahlung beginnt um 23:45 Uhr und endet nach aktuellem Programmplan um 1:10 Uhr. In der Nacht zum Samstag ist zudem eine Wiederholung ab 2:50 Uhr vorgesehen.
„Stille Wasser“ gehört zur vierten Staffel der deutschen Ausstrahlung und wird als erster Fall dieser Staffel geführt. Der Film stammt aus dem Jahr 2013 und läuft im deutschen Fernsehen als rund 90 Minuten langer Kriminalfilm. Im Mittelpunkt steht erneut Kommissarin Maria Wern, die auf der schwedischen Insel Gotland ermittelt.
Der Fall beginnt mit einem Einsatz, der für Maria Wern selbst gefährlich wird. Sie greift ein, als ein Mann ein wehrloses Opfer attackiert. Dabei wird sie mit einer Spritze verletzt. Die Sorge vor möglichen gesundheitlichen Folgen begleitet sie anschließend auch während der Ermittlungen.
Parallel wird Maria mit einem Fall konfrontiert, der zunächst wie schwere Gewalt im persönlichen Umfeld wirkt. Die Kellnerin Linn wurde misshandelt. Eine Nachbarin hatte Schreie gehört und die Polizei alarmiert. Linn versucht den Vorfall zunächst herunterzuspielen. Kurz darauf nimmt der Fall eine neue Wendung.
Die Ermittlungen führen Maria Wern und ihr Team in ein Umfeld, in dem Schweigen, Angst und persönliche Abhängigkeiten eine wichtige Rolle spielen. Der Krimi verbindet dadurch klassische Ermittlungsarbeit mit einer privaten Belastung der Hauptfigur. Gerade diese Mischung prägt viele Filme der Reihe.
Die Hauptrolle übernimmt Eva Röse als Maria Wern. Zur Besetzung von „Stille Wasser“ gehören außerdem Erik Johansson als Sebastian, Peter Perski als Arvidsson, Ulf Friberg als Ek und Tanja Lorentzon als Erika. Oscar Pettersson spielt Emil Wern. Thomas Hanzon ist als Anders Ahlström zu sehen.
Regie führte Erik Leijonborg. Das Drehbuch stammt von Fredrik T. Olsson. Der Originaltitel lautet „Drömmen förde dig vilse“. Der Film ist eine schwedische Produktion aus dem Jahr 2013.
„Maria Wern“ basiert auf Figuren der schwedischen Autorin Anna Jansson. Im Zentrum steht eine erfahrene Ermittlerin auf Gotland, die nicht nur mit Verbrechen, sondern auch mit den persönlichen Folgen ihres Berufs umgehen muss. Die Inselkulisse ist dabei mehr als nur Hintergrund. Gotland prägt die Atmosphäre der Reihe mit einer Mischung aus landschaftlicher Abgeschiedenheit, touristischer Idylle und verdeckten Konflikten.
In Schweden läuft die Reihe bei TV4. Auch international gehört „Maria Wern“ zu den bekannten skandinavischen Krimiformaten. Die Geschichten wurden in vielen Ländern gezeigt und stehen in der Tradition nordischer Ermittlerstoffe, die meist ruhiger erzählt sind als klassische Actionkrimis.
„Maria Wern, Kripo Gotland“ passt gut in das Profil später Krimiabende im deutschen Fernsehen. Die Filme setzen weniger auf hohes Tempo als auf Atmosphäre, Ermittlungsdetails und die psychologische Belastung der Figuren. „Stille Wasser“ zeigt das besonders deutlich, weil Marias eigener Einsatz und der eigentliche Kriminalfall eng nebeneinanderstehen.
Für Zuschauerinnen und Zuschauer, die skandinavische Krimis mögen, bietet der Film eine vertraute Mischung: ein abgeschlossener Fall, eine wiederkehrende Ermittlerin, ein klarer Schauplatz und ein ruhiger, aber ernster Ton. Die späte Sendezeit macht die Ausstrahlung vor allem für Krimifans interessant, die den Abend im Ersten nach Fußball, Dokumentation und Nachrichtenprogramm fortsetzen wollen.
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